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Agag: Extreme E für Lewis Hamilton eine Herzensangelegenheit

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Agag: Extreme E für Lewis Hamilton eine Herzensangelegenheit
Autor:
Co-Autor: Mario Fritzsche

Alejandro Agag verrät, wie der Kontakt zu Lewis Hamilton für die Meldung dessen Extreme-E-Teams X44 zustande kam und was Hamiltons Motivation dabei ist

Am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in der ersten Saison der Extreme E sein eigenes Team X44 an den Start schicken wird.

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Hamilton selbst wird zwar nicht ins Lenkrad eines der Elektro-SUVs greifen. Seriengründer Alejandro Agag kann sich aber vorstellen, dass der Formel-1-Star beim einen oder anderen Rennen an exotischen Orten vorbeischauen wird.

"Ich habe mich mit Lewis im Februar, noch vor dem Lockdown getroffen", offenbart Agag im Gespräch mit 'Motorsport.com', dass er erste Kontakt mit Hamilton noch vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie zustande kam.

Alejandro Agag

Alejandro Agag hat sich nach der Formel E die Extreme E ausgedacht

Foto: LAT

"Seine größte Motivation ist es, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Das liegt ihm sehr am Herzen", sagt Agag und erinnert sich: "Also gingen wir auf ihn zu und sagten: 'Wir würden dich liebend gern dabei haben.'"

"Natürlich liegt seine Priorität auf der Formel 1 und das respektieren wir absolut", so der Extreme-E-Seriengründer über den sechsmaligen Formel-1Weltmeister, der sich auf dem besten Weg zum siebten WM-Titel befindet.

"Er wird natürlich nicht [Extreme E] fahren und er wird im X44-Team nicht ins Tagesgeschäft involviert sein. Aber er ist drauf und dran, wahrscheinlich der beste Fahrer aller Zeiten zu werden. So gesehen ist es großartig, dass er seinen weltweiten Einfluss nutzen kann, um auf eine Sache aufmerksam zu machen, die ihm an Herzen liegt", schwärmt Agag.

X44: Extreme-E-Team von Lewis Hamilton

X44 heißt Hamiltons Extreme-E-Team in Anlehnung an seine eigene Startnummer 44

Foto: X44

Und auch wenn Hamilton selber nicht im Cockpit eines der Elektro-SUVs seines X44-Teams sitzen wird, so kann sich Agag dennoch vorstellen, den Formel-1-Star am einen oder anderen exotischen Austragungsort der neuen Rennserie anzutreffen.

"Wir würden Hamilton natürlich gerne vor Ort begrüßen. Ob er vorbeischauen wird oder nicht, wissen wir nicht. Er hat keine Verpflichtung, eines der Events zu besuchen. Ich weiß aber, dass er sehr motiviert ist, mit eigenen Augen zu sehen, was an diesen Orten passiert", so Agag.

Die fünf geplanten Austragungsorte für die Premierensaison der Extreme E sind das Ozeanufer des Senegal, die Wüste Saudi-Arabiens, die Gletscher von Nepal, die Arktis Grönlands und der Regenwald Brasiliens.

Den Saisonauftakt im Senegal hatte man ursprünglich für 23./24. Januar 2021 anberaumt. Agag aber deutet an, dass die Saison gegebenenfalls erst im März beginnen könnte, sollte sich die COVID-19-Lage weiter verschärfen.

Was die Anzahl der Teams für die Premierensaison betrifft, hatte man sich ursprünglich zwölf als Ziel gesetzt. Diese Zahl wurde aber im Zuge der Coronakrise auf acht nach unten geschraubt. Und inzwischen haben sich tatsächlich acht Teams dazu bekannt, anzutreten: Abt, Andretti, Ganassi, HWA, QEV, Techeetah, Veloce und eben X44.

Mit Bildmaterial von FIA.

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Artikel-Info

Rennserie Extreme E
Autor Matt Kew