Klara Andersson ersetzt Jutta Kleinschmidt bei CUPRA in Uruguay

CUPRA wird die Extreme-E-Saison 2022 mit Nasser Al-Attiyah und Klara Andersson als Fahrer beim Finale in Punta del Este in Uruguay abschließen, da Jutta Kleinschmidt aufgrund ihrer Verletzungen ausfällt

Klara Andersson ersetzt Jutta Kleinschmidt bei CUPRA in Uruguay

Die zweite Saison von Extreme E geht am 26. und 27. November in Punta del Este zu Ende - ein intensives Jahr für die Elektro-SUV-Meisterschaft.

Das Team des ABT CUPRA XE möchte die Meisterschaft mit einem Höhepunkt abschließen, nachdem es beim vorherigen Event, dem Antofagasta Minerals Copper X Prix in Chile, im September einen wertvollen Podiumsplatz erreicht hatte.

Wie schon in Chile wird Andersson erneut die Veteranin Kleinschmid ersetzen, die nach ihrem Unfall immer noch außer Gefecht ist, und mit Al-Attiyah zusammenarbeiten, der nach dem Gewinn der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft anreist.

Die Schwedin, die als Reservefahrerin fungierte und erst in letzter Minute erfuhr, dass sie Kleinschmidt ersetzen muss, musste sich schnell an den CUPRA Tavascan XE gewöhnen und hofft nun auf eine noch bessere Platzierung nach ihrem dritten Platz in Chile - der einzige Podiumsplatz für das ABT CUPRA XE Team in der Extreme E in dieser Saison.

Andersson, eine 22-jährige Fahrerin aus der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft, ersetzte Kleinschmidt, nachdem diese sich am Rücken verletzt hatte und die Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Trotz der fehlenden Erfahrung - sie hatte den ODYSSEY 21 nur beim Rookie-Test 2021 gefahren - zeigte Andersson eine starke Leistung.

Klara Andersson, Nasser Al-Attiyah, Abt Cupra XE, Sara Price, Kyle Leduc, Chip Ganassi Racing

Klara Andersson, Nasser Al-Attiyah, Abt Cupra XE, Sara Price, Kyle Leduc, Chip Ganassi Racing

Foto von: Charly Lopez / Motorsport Images

Zur allgemeinen Überraschung sagte Andersson, dass sie mehr hätte erreichen können, wenn die Scheibenwischanlage des CUPRA nicht kaputt gewesen wäre und der Schlamm ihre Sicht nicht beeinträchtigt hätte.

"Sie sind ein sehr professionelles Team, das mich unglaublich gut aufgenommen hat", sagte Andersson. "Es war wirklich schön, das ganze Wochenende über mit ihnen zu arbeiten, und ich habe viel gelernt. Sie haben keinen Druck auf mich ausgeübt, sondern mich gecoacht, damit ich auf der Strecke schneller und schneller werde.

Mit Blick auf das Rennen in Uruguay sagt sie: "Ich war noch nie in Uruguay, also ist schon die ganze Reise ein Abenteuer. Ich freue mich, dass ABT und CUPRA mir ihr Vertrauen geschenkt haben und dass wir gemeinsam im Finale antreten werden. Es ist eine große Herausforderung und ich bin schon ein bisschen aufgeregt."

Nasser Al-Attiyah, Abt Cupra XE, hugs Klara Andersson, Abt Cupra XE

Nasser Al-Attiyah, Abt Cupra XE, umarmt Klara Andersson, Abt Cupra XE

Foto von: Andrew Ferraro / Motorsport Images

Andersson fährt auch in ihrem Heimatland für CUPRA, eine Verbindung, die begann, weil ihr PWR-Team in Schweden mit CUPRA in der Skandinavischen Tourenwagenmeisterschaft antritt.

"Ich bin definitiv besser vorbereitet als beim letzten Mal in Chile", fügte sie hinzu. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns im Vorfeld zu sortieren, offene Fragen zu klären und uns strukturiert vorzubereiten."

"Vor Ort habe ich die Streckenbegehung, um die Strecke kennenzulernen und zwei freie Trainings, um mich vor dem Qualifying an alles zu gewöhnen - ein normales Rennwochenende also. Wir arbeiten gemeinsam an einem guten Saisonabschluss für das Team. Wir haben in Chile gesehen, dass wir die Pace dafür haben. Darauf werden wir aufbauen."

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