Sainz sen. sieht Nachteil durch verkürzte Mindeststandzeit beim Fahrerwechsel

Beim Rennen der Extreme E in Dakar wurde die Mindeststandzeit beim Fahrerwechsel auf 40 Sekunden verkürzt: Sainz sen. sieht sein Team benachteiligt

Sainz sen. sieht Nachteil durch verkürzte Mindeststandzeit beim Fahrerwechsel

Carlos Sainz sen. sieht sich und seine Teamkollegin Laia Sanz durch eine Regeländerung in der Extreme E benachteiligt. Für das zweite Saisonrennen an diesem Wochenende am Lac Rose im Senegal wurde die Mindeststandzeit für den Fahrerwechsel von 45 auf 40 Sekunden verkürzt, nachdem beim Auftaktrennen die meisten Teams deutlich unter dem Limit geblieben waren.

Für den 59-Jährigen Sainz sen. und seine Fahrerkollegin seien die 40 Sekunden aber ein ambitioniertes Ziel. "Die Fahrer sind unterschiedlich groß, unterschiedlich alt, haben unterschiedliche Staturen", sagt Sainz sen. der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'.

"In unserem Team wiege ich 85 Kilo, und Laia ist auch eine große Frau. Für uns ist es schwierig, das in 40 Sekunden zu schaffen", befürchtet der zweimalige Rallye-Weltmeister einen Nachteil für sein Team.

"Letztendlich machen fünf Sekunden keinen Unterschied", meint der Spanier. "Diese Meisterschaft sollte auf der Strecke entschieden werden." Durch die aus seiner Sicht für ältere oder größere Fahrer nachteilige Regel sieht Sainz sen. zudem den inklusiven Ansatz der Extreme E ein Stück weit ad absurdum gestellt. "Es sollte kein entscheidender Faktor sein, ob du größer, kleiner oder dicker bist", findet Sainz san.

Zudem befürchtet der Spanier, dass die verkürzte Standzeit im schlimmsten Fall zu einem Sicherheitsrisiko wird, weil unter Zeitdruck beispielsweise die Sicherheitsgurte nicht ordnungsgemäß angelegt werden. "Die Sicherheit ist das Wichtigste, jeder möchte, dass alles korrekt ist. Ich möchte nur mit richtig angelegten und festgezogenen Gurten fahren", sagt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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