"Scheiße, ist das cool!": Timo Scheider nach Extreme-E-Roll-out begeistert

Nach ersten Runden auf dem Kurs für das erste Extreme-E-Rennen in Saudi-Arabien zeigen sich Timo Scheider und Jutta Kleinschmidt von Auto und Strecke begeistert

"Scheiße, ist das cool!": Timo Scheider nach Extreme-E-Roll-out begeistert

Am nächsten Sonntag findet in der Wadi-Rum-Wüste in Saudi-Arabien das erste Rennen in der Geschichte der neuen Elektro-SUV-Rennserie Extreme E statt, doch seine Feuertaufe hat der dortige Kurs bereits heute bestanden.

Timo Scheider war die Ehre vorbehalten, die ersten Runden mit dem Einsatzauto Odyssey 21 auf der Strecke zu fahren, die er als Berater der Serie mitentworfen hat. "Scheiße, ist das cool! Einfach toll, eine echt gute Erfahrung", zeigt sich Scheider nach den ersten Runden begeistert. "Es war emotional, nach all der Arbeit als Erster hier zu fahren."

Der zweimalige DTM-Champion, der auch offizieller Reservefahrer der Rennserie ist, ist an allen fünf Austragungsorten der Premierensaison für das Layout der Strecken zuständig. Dementsprechend emotional war der heutige Roll-out für ihn.

"Als wir vor fünf Monaten hier waren, kamen wir in die Wüste und hatten keine Ahnung, was wir machen wollten. Und heute haben wir eine ordentliche Runde gefunden", sagt er. "Als Erster hier mit dem Odyssey 21 zu fahren, war etwas ganz besonderes. Ich freue mich, Teil des Teams zu sein."

Über den rund vier Kilometer langen Rundkurs in der Wüste, dessen genaues Layout am kommenden Freitag offiziell vorgestellt wird, sagt Scheider: "Wir haben versucht alles umzusetzen, was in dieser Gegend möglich war. Es gibt schnell Abschnitte, technisch anspruchsvolle langsame und eine Menge Lastwechsel. Es gibt auch Schlüsselabschnitte mit starkem Gefälle, wo man geduldig sein muss."

"Es ist echt cool, dass es einige Stellen auf der Strecke gibt, bei denen man als Fahrer weiß: Wenn ich dreimal vorbeikomme wir es dreimal anders sein", so der Deutsche weiter. "Ich glaube, die Fahrer werden damit richtig happy sein."

Neben Scheider durfte auch die zweite Reservefahrerin Jutta Kleinschimdt heute erste Erfahrungen mit dem 550 PS starken Elektro-SUV in der Wüste sammeln. "Es ist toll, wieder im Auto zu sitzen und in dieser fantastischen Gegend zu fahren", zeigt auch sie sich von Auto und Strecke angetan. "Es ist wunderschön hier und macht Spaß. Das wir als erste hier auf diesem Kurs fahren konnten, war traumhaft."

Mit Bildmaterial von Extreme E.

geteilte inhalte
kommentare
Nico Rosberg: Extreme E verbündet mich mit Hamilton für einen guten Zweck

Vorheriger Artikel

Nico Rosberg: Extreme E verbündet mich mit Hamilton für einen guten Zweck

Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Extreme E
Autor Markus Lüttgens