FIA-Institut vergibt Stipendium im Namen von Sid Watkins

Maschinenbau- und Medizinstudenten winkt beim Automobilweltverband (FIA) eine interessante Anstellung auf Vollzeitbasis.

Derjenige Bewerber, der das Stipendium erhält, darf mit dem in der Schweiz ansässigen Partner der FIA, dem Internationalen Institut für Sicherheit im Motorsport, Forschungsprojekte durchführen.

Sameer Patel, der im vergangenen Jahr auserkoren wurde, ist seitdem in diverse Sicherheitsprojekte rund um die Formel 1, die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und die Formel E involviert. Für seine Arbeit wurde der Maschinenbaustudent der Universität Aston kürzlich mit Verlängerung seines Vertrags belohnt.

"Dieses Stipendium eröffnete mir die Möglichkeit, auf dem höchsten Level des Motorsports tätig zu sein und dort einen Beitrag zu einem der wichtigsten Bereiche überhaupt, der Sicherheit, zu leisten. Ich kann es jedem Maschinenbauabsolventen mit Leidenschaft für den Motorsport nur empfehlen", so Patel.

Der im Jahr 2015 ins Leben gerufene Wettbewerb um den Erhalt des begehrten Stipendiums geht auf Sid Watkins zurück. Der langjährige Chefarzt der Formel 1 und Vorsitzende des FIA-Instituts verstarb im September 2012 und bleibt als einer der Vorreiter um die Verbesserung der Sicherheit im Motorsport in Erinnerung.

"Das erste Jahr des Watkins-Stipendiums war ein voller Erfolg. Wir freuen uns sehr, nun in eine neue Runde zu gehen", sagt Gerard Saillant, Vorsitzender des FIA-Instituts, und fügt hinzu: "Wir hoffen, dass der ausgewählte Bewerber die wichtige Arbeit von Professor Watkins auf dem Gebiet der Sicherheit im Motorsport fortsetzen wird."

Bewerbungsschluss für interessierte Studenten ist der 30. Juni.

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