Fotostrecke: Die größten Erfolge des Charly Lamm

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Fotostrecke: Die größten Erfolge des Charly Lamm
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25.01.2019, 21:11

In 47 Jahren sammelte Charly Lamm mit Schnitzer Motorsport zahlreiche Trophäen ein und führte zahlreiche legendäre BMWs zum Sieg - Ein historischer Überblick

Beinahe ein halbes Jahrhundert erlebte Charly Lamm mit Schnitzer Motorsport sehr viele Höhen und einige wenige Tiefen. Von seinem ersten Arbeitstag im Jahr 1971 bis zu seinem Abtritt Ende 2018 prägte er das Team wie kein anderer. Lamm verstarb nicht einmal einen Monat nach seinem letzten Arbeitstag völlig überraschend im Alter von 63 Jahren.

In unserer Fotostrecke blicken wir zurück auf die größten Erfolge, die meisten davon im Tourenwagensport. Aber auch Siege und Titel im GT-Bereich und sogar im Formelsport finden sich darunter. Lamm leitete den Einsatz von einigen der legendärsten BMW-Modelle überhaupt, beispielsweise Ikonen wie dem BMW M3 E30 oder BMW M3 E46 GTR.

Die größte Siegesserie war eine Reihe von fünf verschiedenen Titeln in Folge mit Roberto Ravaglia in den Jahren 1986 bis 1990. Schnitzer ist gelebte BMW-Geschichte und Schnitzer ist Charly Lamm. Erleben sie die Erfolgsgeschichte eines der größten Idole der deutschen Motorsport-Geschichte nach.

Fotostrecke
Liste

Charly Lamm

Charly Lamm
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Foto: : XPB Images

Charly Lamm war seit 1971 bei Schnitzer angestellt. In diesem Zeitraum prägte er das Team bis zu seinem überraschenden Rückzug Ende 2018 wie kein Zweiter. Am 24. Januar 2019 verstarb er völlig überraschend im Alter von 63 Jahren. Ein Blick zurück auf seine größten Erfolge.

1975 Formel 2: Jacques Laffite

1975 Formel 2: Jacques Laffite
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Foto: : Sutton Images

Den ersten großen internationalen Titelgewinn, den Lamm miterleben durfte, erringt Schnitzer nicht als Team, sondern als Motorenlieferant: Jacques Laffite holt 1975 auf einem Martini Mk.16 mit BMW-Schnitzer-Motor den Titel in der Formel 2.

1978 DRM: Harald Ertl

1978 DRM: Harald Ertl
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Foto: : BMW

1978 gewinnt Harald Ertl die Deutsche Rennsport Meisterschaft (DRM) und ist damit erster Titelträger mit einem Turbo-Fahrzeug, doch zum Feiern steht es Schnitzer nicht: Teamgründer Josef Schnitzer verstirbt im selben Jahr bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall auf dem Weg nach Zolder.

1983 ETCC: Dieter Quester

1983 ETCC: Dieter Quester
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Foto: : LAT Images

In den 1980er-Jahren steigt Schnitzer zum dominanten Tourenwagen-Team auf. Den Anfang macht Dieter Quester, der 1983 auf einem BMW 635 CSi den Europameisterschaftstitel holt.

1985 24h Spa: Gerhard Berger, Roberto Ravaglia, Marc Surer

1985 24h Spa: Gerhard Berger, Roberto Ravaglia, Marc Surer
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Foto: : Sutton Images

1985 triumphiert Schnitzer das erste mal bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps mit Roberto Ravaglia, Marc Surer und Gerhard Berger.

1986 ETCC: Roberto Ravaglia, Gerhard Berger

1986 ETCC: Roberto Ravaglia, Gerhard Berger
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Foto: : Sutton Images

Ein Jahr später beginnt Roberto Ravaglia mit einer der bemerkenswertesten Titelserien aller Zeiten im Tourenwagensport: 1986 gewinnt er im letzten Jahr des BMW 635 CSi die Tourenwagen-Europameisterschaft...

1987 WTCC: Roberto Ravaglia, Ivan Capelli

1987 WTCC: Roberto Ravaglia, Ivan Capelli
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Foto: : Sutton Images

...1987 mit dem brandneuen BMW M3 E30 die Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Er behielt diesen Titel für 18 Jahre, da eine WTCC erst wieder ab dem Jahr 2005 ausgetragen wurde.

1988 ETCC: Roberto Ravaglia

1988 ETCC: Roberto Ravaglia
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Foto: : BMW

1988 folgt ein weiterer Europameisterschaftstitel. Mangels Bildern aus 1988 hier eine erneute Aufnahme des WM-Autos von 1987.

1989 DTM: Roberto Ravaglia

1989 DTM: Roberto Ravaglia
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Foto: : BMW

1989 gelingt der ganz große Coup: Roberto Ravaglia gewinnt mit Schnitzer die DTM, die härteste Tourenwagenserie der Welt. Gleichzeitig gewinnt Schnitzer erstmalig bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit Ravaglia, Emanuele Pirro und Fabien Giroix. Ravaglia lässt 1990 den Titel im italienischen Championat folgen.

1991 24h Nürburgring: Kris Nissen, Joachim Winkelhock, Armin Hahne

1991 24h Nürburgring: Kris Nissen, Joachim Winkelhock, Armin Hahne
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Erst 1991 hat sich Roberto Ravaglia nach fünf Titeln in Folge ausgesiegt. Doch Charly Lamm und Schnitzer machten weiter: Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring setzt es den zweiten Sieg mit den Fahrern Kris Nissen, Joachim Winkelhock und Armin Hahne.

1993 BTCC: Joachim Winkelhock

1993 BTCC: Joachim Winkelhock
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Auf der britischen Insel beginnt sich Anfang der 90er-Jahre ein weiteres Reglement durchzusetzen: Das 2-Liter-Super-Touring-Reglement sollte die 1990er-Jahre bestimmen. 1993 zerlegt Jockel Winkelhock in Großbritannien die hart umkämpfte BTCC und holt sich den Titel. Zwei Jahre später wiederholt er das Kunststück im deutschen STW-Cup.

1998 STW: Johnny Cecotto

1998 STW: Johnny Cecotto
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Foto: : Sutton Images

1998 darf Charly Lamm wieder jubeln: Johnny Cecotto besiegt in der deutschen STW-Meisterschaft Laurent Aiello. Der Venezolaner sollte der einzige Fahrer bleiben, der die deutsche Super-Touring-Meisterschaft zweimal gewinnen konnte.

1999 24h Le Mans: Joachim Winkelhock, Pierluigi Martin, Yannick Dalmas

1999 24h Le Mans: Joachim Winkelhock, Pierluigi Martin, Yannick Dalmas
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Foto: : Jean-Philippe Legrand

2001 ALMS: Jörg Müller

2001 ALMS: Jörg Müller
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Foto: : Richard Sloop

Im neuen Jahrtausend bricht Lamm mit Schnitzer zu neuen Ufern auf und wechselt in den GT-Sport. 2001 lehrt Jörg Müller im BMW M3 GTR des US-Amerikanern in der ALMS das Fürchten und gewinnt die GT-Klasse.

2004 24h Nürburgring: Pedro Lamy, Dirk Müller, Jörg Müller, Hans-Joachim Stuck

2004 24h Nürburgring: Pedro Lamy, Dirk Müller, Jörg Müller, Hans-Joachim Stuck
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Foto: : BMW AG

Mit demselben Fahrzeug tritt BMW von 2003 bis 2005 bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring an. 2004 und 2005 besiegt Schnitzer mehrere Werks- und zahlreiche, zu jener Zeit noch siegfähige Privatteams. Der BMW M3 GTR ist zu diesem Zeitpunkt bereits eine lebende Legende.

WTCC: Jorg Müller

WTCC: Jorg Müller
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Foto: : XPB Images

Der einzige Titel, der einfach nicht gelingen wollte: Zwischen 2002 und 2009 tritt Schnitzer in der zweiten Auflage von Tourenwagen-Europameisterschaft und -Weltmeisterschaft an. Jörg und Dirk Müller holen zahlreiche Einzelsiege, aber es reicht nie für den Titel. In der Regel scheitern sie an Andy Priaulx aus dem RBM-Team. Das tut weh.

2010 24h Nürburgring: Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen, Pedro Lamy

2010 24h Nürburgring: Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen, Pedro Lamy
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Foto: : Julie Sueur

Zurück auf die Nordschleife: Mit dem BMW M3 GT2 holt Schnitzer Motorsport 2010 den bisher letzte Sieg von BMW bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und setzt sich dabei gegen die aufstrebende GT3-Klasse durch.

2012 DTM: Bruno Spengler

2012 DTM: Bruno Spengler
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Foto: : LAT Images

Nach 20 Jahren Abstinenz kehren BMW und Schnitzer 2012 in die DTM zurück. Mit Bruno Spengler schafft man den Coup: Titel gleich im ersten Anlauf. Erinnerungen an Ravaglia 1989 werden wach. Die darauf folgenden Jahre in der DTM sollten allerdings schwieriger werden.

2018 FIA GT-Weltcup: Augusto Farfus

2018 FIA GT-Weltcup: Augusto Farfus
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Foto: : Alexander Trienitz

Charly Lamms letzter Coup: Beim FIA GT-Weltcup in Macau 2018 setzt sich Augusto Farfus auf einem BMW M6 GT3 durch. Es stand bereits im Vorfeld fest, dass es Lamms letztes Rennen als Schnitzer-Teammanager sein würde. Etwas mehr als zwei Monate später verstirbt er im Alter von 63 Jahren.

 

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