Jo Siffert – Man nannte dich Seppi

Jo Siffert gehört zu den ganz grossen Namen der Schweizer Motorsport-Geschichte, und die Biennale dell'immagine Casa del Vino Ticino hat beschlossen, ihn mit einer Ausstellung von Jean-Claude Fontana zu würdigen.

Jo Siffert – Man nannte dich Seppi

Jo Siffert startete seine Karriere zu einer Zeit der Helden und Mythen, in der die Fahrer jedes Mal, wenn sie ihn ihre Autos stiegen, ihr Leben aufs Spiel setzten. Der Pilot aus Fribourg, der von allen Seppi genannt wurde, machte sich in nur wenigen Jahren in den Geschichtsbüchern des Motorsports unsterblich.

Nach ersten Gehversuchen auf zwei Rädern, die nur mässig erfolgreich waren, gab Siffert 1962 mit einem Lotus-Climax sein Debüt in der Formel 1. In den folgenden Jahren fuhr er unter anderem für Brabham, das Rob Walker Racing Team, March und BRM und galt als einer der besten Fahrer im Feld. Er gewann zwei Grand Prix – den GP von Grossbritannien 1968 und den GP von Österreich 1971.

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Der Freiburger war auch ein Spezialist für Langstreckenrennen. Er gewann 1968 die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring, 1969 und 1970 die 6 Stunden von Watkins Glen und 1970 die Targa Florio.

Im Herbst 1971 verunglückte er in Brands Hatch während eines Rennens, das nicht für die Weltmeisterschaft zählte, tödlich. Sein BRM überschlug sich aufgrund einer gebrochenen Aufhängung – ein Detail, das erst viele Jahre später durch einen ex-Mechaniker bestätigt wurde – und Siffert konnte sich nicht rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug retten.

Vom 5. Oktober bis 8. Dezember findet auf der Biennale dell'immagine Casa del Vino Ticino eine Ausstellung mit dem Titel: Ti chiamavo Seppi, Jo Siffert statt. Zu sehen sein werden Bilder, die der Fotograf Jean-Claude Fontana in den 60er Jahren aufgenommen hat. Die Bilder dokumentieren insbesondere die grosse Freundschaft, die zwischen Seppi und dem Künstler Jean Tinguely bestand.

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