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Kurswechsel: Sophia Flörsch startet 2019 in neuer italienischer Formel-3-Serie

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Kurswechsel: Sophia Flörsch startet 2019 in neuer italienischer Formel-3-Serie
Autor:
Co-Autor: Mario Fritzsche
27.03.2019, 18:29

Nach Aus des Formula European Masters sattelt Van Amersfoort mit Sophia Flörsch um: Unter neuen Vorzeichen in der Formula Regional European Championship dabei

Das Renncomeback von Sophia Flörsch nach ihrem schweren Unfall beim Formel-3-Grand-Prix von Macau 2018 wird Mitte April 2019 in Frankreich erfolgen. Denn nachdem Van Amersfoort Racing mit Flörsch ursprünglich für das im Rahmen der DTM geplante Formula European Masters gemeldet hatte, musste man die Pläne über den Haufen werfen. Grund ist die kurzfristige Absage der als Nachfolgeserie der Formel-3-Europameisterschaft vorgesehen gewesenen Rennserie.

Van Amersfoort war neben Fortec und Motopark eines von nur drei Teams, die für das Formula European Masters zugesagt hatten. Infolge der Absage geht der niederländische Rennstall nun in der neuen Formula Regional European Championship an den Start. Diese Rennserie trägt die Hälfte ihrer acht Saisonstationen 2019 in Italien neben der Italienischen Formel 4 aus. Dort tritt das Team von Frits van Amersfoort ebenfalls an. Saisonauftakt der Formula Regional European Championship ist allerdings nicht in Italien, sondern am 13./14. April im französischen Le Castellet.

Technisch kommt in der Formula Regional European Championship ein Tatuus-Chassis mit Alfa-Romeo-Motor zum Einsatz. Somit hat man sich bei Van Amersfoort gegen die Euroformula Open entschieden, wo man mit dem für das Formula European Masters geplant gewesenen Dalllara-Mercedes hätte starten können. "Nichts gegen die Euroformula Open, aber der Dallara F312 ist am Ende seiner Lebenszeit angekommen. Daher dachten wir, warum nicht etwas Neues probieren?", erklärt Frits van Amersfoort im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' die Gründe für den Kurswechsel des Teams.

Flörsch, die sich von ihrem Macau-Crash im November 2018 inzwischen soweit erholt hat, dass sie vor drei Wochen erstmals wieder zu Testfahrten [damals noch mit dem Dallara-Mercedes] ausrückte, ist bislang als einziger Van-Amersfoort-Pilot für die Formula Regional European Championship gesetzt. "Wir treten mit Sophia an. Der zweite Fahrer steht noch nicht fest, aber wir sprechen mit einigen", sagt der Teamchef.

Vor dem Saisonauftakt in gut zwei Wochen in Le Castellet absolviert Van Amersfoort mit Flörsch lediglich ein Rollout des Tatuus-Chassis. Diese erste Ausfahrt ist noch in dieser Woche auf dem Nürburgring geplant. "Uns ist klar, dass wir zeitlich im Rückstand sind, aber das lässt sich nicht vermeiden", schildert van Amersfoort die Ausgangslage im Vergleich zu den Konkurrenz-Teams von Prema, US Racing und Co., und hält den Ball flach: "Konkrete Erwartungen haben wir nicht. Mal abwarten, wie sich alles entwickelt."

Mit Bildmaterial von FIA F3 / Suer.

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Autor Marcus Simmons