Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz kauft den Salzburgring

Erst Spielberg, nun Salzburg: Das Oberhaupt des Energydrink-Konzerns Red Bull, Dietrich Mateschitz, hat in seiner österreichischen Heimat nun auch den Salzburgring gekauft.

Der Vertrag soll schon in Kürze unterschrieben werden – mit der Privatperson Mateschitz als Käufer. Er übernimmt die altehrwürdige Rennstrecke im Nesslgraben bei Plainfeld mit seiner Firma Distribution & Marketing GmbH und nicht mit Red Bull.

Am Betrieb der Rennstrecke ändert sich dadurch erst einmal nichts: Die Pächter vom Internationalen Gemeinnützigen Motorsportverein Salzburgring (IGMS) um Präsident Alexander Reiner kümmern sich auch in Zukunft um das Tagesgeschäft und den Rennbetrieb.

Doch über kurz oder lang könnte sich am Salzburgring einiges tun: Mateschitz plant offenbar weiter damit, den Kurs so zu modifizieren, dass bald auch wieder Motorrad-Rennen möglich sein werden. Fernziel bleibt die Ausrichtung eines MotoGP-Laufs am Salzburgring.

Die Spitzenklasse im Zweirad-Sport startet in diesem Jahr jedoch auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg, den Mateschitz vor über zehn Jahren mit Red Bull gekauft und umfangreich renoviert hat, und gibt damit nach 19 Jahren ihr Comeback in Österreich.

Nach einem Umbau am Salzburgring – im Raum stehen eine Motorrad-Schikane vor der berühmten Fahrerlager-Kurve sowie die Verbesserung der Infrastruktur vor Ort – könnte die MotoGP in einigen Jahren dann nach Salzburg überwechseln.

Im Nesslgraben gastiert in diesem Jahr unter anderem die TCR International Series. Die 2015 neu gegründete Tourenwagen-Rennserie fährt am 5. Juni 2016 am Salzburgring.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien ALLGEMEINES , MotoGP , TCR
Artikelsorte News
Tags igms, salzburg, salzburgring