Volkswagen Motorsport produziert Corona-Schutzausrüstung im 3D-Drucker

Volkswagen Motorsport unterstützt den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie und produziert im 3D-Drucker Komponenten für medizinischen Gesichtsschutz

Volkswagen Motorsport produziert Corona-Schutzausrüstung im 3D-Drucker

Durch die Coronavirus-Pandemie besteht dringender Bedarf an Schutzausrüstung für medizinisches Fachpersonal. Volkswagen Motorsport nutzt daher ab sofort seine 3D-Drucker, um zu helfen: Gemeinsam mit vielen anderen Produktionsstätten des Volkswagen Konzerns werden Halterungen für Gesichtsschutzmasken gefertigt.

"In dieser schwierigen Zeit möchten wir gerne einen Beitrag leisten, der Menschen konkret hilft. Für das medizinische Personal ist die Schutzausrüstung enorm wichtig", sagt Volkswagen-Motorsport-Direktor Sven Smeets. "Für diesen guten Zweck stellen wir unsere Produktionskapazitäten natürlich gerne zur Verfügung." Normalerweise werden im 3D-Druck beispielsweise Komponenten für den Elektro-Sportwagen ID.R gefertigt.

Volkswagen Motorsport hat die Fertigung am Standort Hannover diese Woche gestartet. Auch in den 3D-Druck-Zentren Wolfsburg und Ingolstadt laufen bereits die Drucker. An der Initiative von "Mobility goes Additive" (MGA) sind neben Volkswagen auch weiter Konzernmarken beteiligt.

Insgesamt verfügt der Konzern über mehr als 50 Anlagen zum 3D-Druck. Die Komponenten sind zunächst für den Einsatz in Spanien bestimmt, einem der aktuell am stärksten von der Viruserkrankung COVID-19 betroffenen Länder.

Technisch handelt es sich bei den im 3D-Druck-Verfahren hergestellten Komponenten um eine Rahmenhalterung für den Kopf, die im Anschluss beim Unternehmen Airbus mit einer transparenten Kunststofffolie bespannt wird. Auf diese Weise entsteht ein Gesichtsschutz, der die sensiblen Bereiche Augen, Nase und Mund komplett abdeckt.

Mit Bildmaterial von Volkswagen Motorsport.

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