Der finale Subaru WRX STI im Test

Ein würdiges Ende? Test: Der letzte WRX STI, den wir kriegen

Und so steht er doch nochmal vor unserem Büro. Natürlich in ,WR Blue Pearl". Und natürlich mit DER Theke. Der Theke, die immer ein bisschen zu viel, aber gerade deswegen so cool war. Der Theke, die ich mit Freunden in der Vergangenheit nicht nur einmal als Esstisch missbraucht habe (ein Foto eines im (!) Spoiler sitzenden, Pizza vertilgenden Kumpels hat es sogar zu beachtlichem Internet-Ruhm gebracht).

Ja, es ist wahrlich Zeit für Wehmut. Denn Subaru hat beschlossen, den glorreichen WRX STI Mitte 2018 für immer aus Europa abzuziehen. Und mit ihm beinahe 25 Jahre an kompakter Sportlimousinen-Herrlichkeit. Immerhin hat man dem Performance-Haudegen auf seine letzten Tage ein Facelift angedeihen lassen. Grund genug, herauszufinden, was der ,Scooby" auf seiner Abschiedstournee noch im Köcher hat. Kann er noch mit den jungen Wilden um Ford Focus RS, Audi RS 3, AMG A 45 oder Honda Civic Type R mithalten oder ist es tatsächlich besser, dass er sich auf ewig verkrümelt? 


Facelift eher subtil
Zugegeben, bei den meisten Menschen wird sich die Trauer über das Ableben des WRX STI in Grenzen halten. Für die Generation Playstation und zahllose Rallye-Fans hingegen geht eine Ära zu Ende. Eine Ära die 1994 mit dem damals noch Impreza genannten WRX STI begann. Und obwohl der WRX STI offiziell erst 2001 nach Deutschland kam (davor und auch danach wurde eben fleißig importiert), ist er auch hierzulande nicht weniger als eine Sportwagen-Ikone. Wer jedoch gedacht hat, dass Subaru seinen Superstar mit einem gewaltigen Schluss-Akkord in den Ruhestand schickt, sieht sich getäuscht.

Die letzte Modellpflege ist von eher subtiler Natur. Mehr Leistung? Gibt es nicht. Der 2,5-Liter-Turbo-Boxer – mit seinem nicht mehr zeitgemäßen Durst und CO2-Ausstoß letztlich der Hauptgrund für den ,WR-eXit" – leistet nach wie vor 300 PS und 407 Newtonmeter. Wie die Fahrleistungen – 0-100 km(h in 5,2 Sekunden, 255 km/h Spitze – klingt das isoliert noch immer ziemlich gut. Die allradelnde Konkurrenz um RS 3, Golf R, A 45 und Co. fährt dem Subi aber mittlerweile um die Ohren, dass es nur so raucht.

Neu schon etwas angestaubt

Und die anderen Facelift-Maßnahmen? Halten sich ebenfalls in Grenzen. Es gibt eine stämmigere Frontschürze und um ein Zoll (auf 19 Zoll) vergrößerte Räder, hinter denen optimierte und knallig gelb bepinselte Brembo-Stopper werkeln. Das elektronisch kontrollierte Mitteldifferenzial wurde ebenfalls leicht überarbeitet. Außerdem frisch dabei: Kurvenlicht für die LED-Scheinwerfer, eine elektrische Verstellung für die Recaro-Sitze,  ... weiterlesen bei Motor1 Deutschland: Der finale Subaru WRX STI im Test inkl. Wertung und Datenblatt

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