Koenigsegg klärt auf: ABS-Sensor-Fehler führte zu Nordschleifen-Crash

Vor wenigen Tagen verunfallte ein 1.300 PS starker Supersportwagen vom Typ Koenigsegg One:1 auf der Nürburgring-Nordschleife. Nun steht die Unfallursache fest.

Wie die skandinavische Marke mitteilt, ist der Crash auf ein fehlerhaftes Sensorsignal am linken Vorderrad zurückzuführen. Das falsche Signal sorgte beim Bremsmanöver zwischen Fuchsröhre und Adenauer Forst dafür, dass die Vorderräder bei etwa 170 km/h blockierten. Und ab da war der Fahrer nur noch Passagier.

Mit rund 110 km/h schlug das Auto in die Leitplanken ein, wurde zurückgeschleudert, flog 22 Meter durch die Luft und drehte sich dabei um 180 Grad. Es landete auf dem linken Hinterrad und hinter dem Sicherheitszaun, wobei sich am Auspuff ein kleines Feuer entzündete. Dieses löschte der Pilot jedoch mit dem bordeigenen Feuerlöscher umgehend.

Der Fahrer hat sich bei diesem Unfall übrigens nicht verletzt, sondern wurde nach einem Routinecheck im Krankenhaus noch am gleichen Tag wieder entlassen.

 

Das Fahrzeug wiederum hat einige Schäden erlitten, doch das Chassis wird in Ängelholm bereits wieder neu aufgebaut und soll auch erneut auf die Rennstrecke gehen.

Koenigsegg will in Kürze auch die Testfahrten am Nürburgring wieder aufnehmen. „Dieser Zwischenfall bringt uns nicht davon ab“, heißt es von Seitens des Herstellers, der jedoch einräumen muss: „Unser Projekt wird dadurch natürlich eingebremst.“

Früher oder später will Koenigsegg mit dem One:1 erneut einen Anlauf auf den Rundenrekord auf der Nordschleife nehmen.

Auf der Rennstrecke kommt es immer wieder zu teilweise schweren Unfällen, wie unser Video zeigt:

 

 

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Automotive
Veranstaltung Koenigsegg-Crash auf der Nordschleife
Artikelsorte News
Tags abs, crash, koenigsegg, nordschleife, rekord, rundenrekord, sensor, sportwagen, supersportwagen, unfall