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Die erste Runde geht an Eric Berguerand

Der Walliser fahrer startete mit dem Sieg in Hemberg vor Marcel Steiner und Thomas Amweg am besten in die neue Saison der Schweizer Bergmeisterschaft.

Die erste Runde geht an Eric Berguerand

Eric Berguerand hat am vergangenen Wochenende in Bergrennen Hemberg bei der mit Spannung erwarteten Eröffnung der Schweizer Bergmeisterschaft seine Ambitionen von Beginn weg klargemacht: Trotz fehlender Testfahrten mit seinem Lola FA99 im Vorfeld der Saison konnte der Walliser nach einem engen Duell mit Marcel Steiner seinem Palmares einen weiteren Sieg hinzufügen.

Letzterer hatte beim ersten Durchgang mit einem neuen Streckenrekord von 53,13 Sekunden mit seinem LobArt 01 eine erste Duftmarke gesetzt. Der Rekord hielt allerdings nur wenige Minuten, da Berguerand mit einer Zeit von 53''08 direkt nachlegen konnte.

Marcel Steiner, LobArt LA01, Equipe Bernoise

Marcel Steiner, LobArt LA01, Equipe Bernoise

Beim zweiten Durchgang war Steiner entschlossen, sich die Führung zurückzuholen, berührte dabei allerdings die Mauer und beschädigte sich leicht die Front seines Prototypen. Trotzdem gelang ihm mit 53''77 eine sehr gute Zeit. 

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Auch Berguerand konnte seine Zeit nicht mehr verbessern, doch die 53"15 reichten ihm, um nach den ersten beiden Läufen die Führung in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 0,67 Sekunden auf seinen Konkurrenten zu behaupten. Der dritte Durchgang brachte keine Veränderung mehr, da keiner der beiden Männer seine Zeit verbessern konnte: Eric Berguerand gewann diese erste Schlacht der Saison vor Steiner.

Thomas Amweg, Lola B99-50M, Jo Zeller Racing

Thomas Amweg, Lola B99-50M, Jo Zeller Racing

Photo de: RK Photography

Um den dritten Platz stritten sich derweil Thomas Amweg (Lola B99/50M) und Robin Faustini (Reynard K01). Am Ende war es Amweg, der trotz einer gebrochenen Antriebswelle im ersten Lauf mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden die Oberhand behielt. Dies, da für die Gesamtzeit jeweils die beiden schnellsten Laufzeiten gewertet werden. Marcel Maurer im Formel Renault 2.0, Christian Balmer und Thomas Zürcher komplettierten die Top 5.

Roger Schnellmann, Mitsubishi Lancer Evo 8 J-SPEC, Rennclub Untertoggenburg

Roger Schnellmann, Mitsubishi Lancer Evo 8 J-SPEC, Rennclub Untertoggenburg

Photo de: RK Photography

Bei den Tourenwagen gewann Roger Schnellmann trotz eines Problems mit dem Differenzial seines Mitsubishi Evo VIII am Samstag. Nach einer Expressreparatur durch das Team des RCU Rennclub Untertoggenburg gelang dem Piloten aus Wangen noch eine Gesamtzeit von 1'58''88 – schnell genug, um sich den Sieg bei den überdachten Autos zu sichern. 

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Leider kam es nicht zum mit Spannung erwartete Duell zwischen Roger Schnellmann und Ronnie Bratschi, da dieser sich beim ersten Durchgang einen Aufhängungsbruch zuzog. Hinter Schnellmann komplettieren Thomas Kessler (ebenfalls in einem Mitsubishi Evo VIII) und Simon Wüthrich (VW Golf Turbo) das Podest.

Andy Feigenwinter, Lotus Exige 430, Ferrari Schweiz

Andy Feigenwinter, Lotus Exige 430, Ferrari Schweiz

Photo de: RK Photography

In der SuperSeries war Andy Feigenwinter mit seinem Lotus Exige 430 der schnellste Fahrer – gerade mal 0,32 Sekunden schneller als Dino Wintsch. Einen schönen Kampf gab es auch im Renault Classic Cup, wo Philipp Krebs mit nur zwei Hundertstelsekunden Vorsprung vor René Schnidrig und Michaël Schläpfer den Sieg davontrug.

Der nächste Lauf findet am 29. und 30. Juni in Bergrennen Reitnau statt. 

 
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