Fall Faustini: Der Ausschluss erfolgte aus einem anderem Grund

Mittlerweile herrscht Klarheit, warum der junge Formel-3000-Pilot in Paccots vom Rennen ausgeschlossen wurde. Er ist dem Rennleiter am Vorstart negativ aufgefallen.

Fall Faustini: Der Ausschluss erfolgte aus einem anderem Grund
Robin Faustini, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS, Cockpit
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS, Cockpit
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D Cosworth
Robin Faustini, Reynard 92D Cosworth
Robin Faustini, Reynard 92D Cosworth
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D Cosworth
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS, crash
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS

Auf unseren Bericht über Robin Faustini, der Unverständnis für die Disqualifikation beim Bergrennen Châtel-St-Denis–Les Paccots zeigte, folgte eine offizielle Stellungnahme. Dem 19-jährigen Aargauer wird ein Fehlverhalten am Vorstart zum ersten Rennlauf vorgeworfen. 

Laut Aussagen von Rennleiter Cédric Leuba, der selbst aktiv Rennen fährt, hat Faustini versucht, seine Reifen im Vorstartbereich "durchdrehen“ zu lassen und so vorzuwärmen. Dieses Verhalten wiederspreche dem Artikel 15.2. des Standardreglements. Darin heisst es, dass jegliches Vorwärmen der Reifen vor dem Start verboten ist und eine Strafe bis hin zum Ausschluss nach sich ziehen kann.

Im Veranstaltungsreglement Art. 22.2 sei zudem festgehalten: "Die Veranstaltung wird in drei Läufen ausgetragen. Die Teilnehmer sind verpflichtet, alle vorgesehenen Rennläufe zu absolvieren.“ Aufgrund des vorgenannten Entscheides sei dies nicht möglich gewesen. Dies hat zur Disqualifikation von Robin Faustini geführt. 

 

Dass dies der Grund ist, war dem Betroffenen bis jetzt nicht bewusst. "Einmal kurz die Hinterräder durchdrehen lassen, das machen mit unseren PS-starken Rennfahrzeugen alle. Mich hat niemand vorgewarnt oder gesagt, dass ich das nicht dürfe. Ich drehte aus Sicherheitsgründen um, fuhr zurück in den Wagenpark und erfuhr danach von der Disqualifikation.“

Faustini weist auf den vor dem ersten Rennlauf einsetzenden Regen hin, für den alle Formel-3000-Autos (ausser bei Siggen) Slicks montiert hatten. "Dass die Räder im Feuchten durchdrehen, sollte nachvollziehbar sein. Beim ständigen Start-Stopp wird die Kupplung während einer Saison arg in Mitleidenschaft gezogen. Man kann sie nicht immer schleifen lassen. Die Kupplungen in unseren drei Rennwagen müssen nun ersetzt werden. “ 

Der Junior legt Wert darauf zu betonen, dass er die Reglemente kennt und künftig darauf achten wird, diese genau einzuhalten. "Sollte nun jemand den Eindruck erhalten haben, dass ich am Vorstart eine Gefahr dargestellt habe, dann tut mir dies leid.“ 

 

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