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Nasses Saisonende mit einem überraschenden Tagessieger

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Nasses Saisonende mit einem überraschenden Tagessieger
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
18.09.2017, 15:28

Die wechselhafte Witterung sorgte in Les Paccots für einen ungewöhnlichen Ausgang des letzten Laufs zur Schweizer Bergmeisterschaft. Mit Glück und Können kam Joël Grand in einem Tatuus-Honda zu seinem bisher grössten Erfolg.

Roland Bossy und Joël Grand
Joël Grand, Tatuus-Honda FM, Bossy Racing
Joël Grand, Tatuus-Honda FM, Bossy Racing
Joël Grand, Tatuus-Honda FM, Bossy Racing
Sandro Nüssli, Tatuus Formula Renault, Jo Zeller Racing
Sandro Nüssli, Tatuus Formula Renault, Jo Zeller Racing
Eric Berguerand, Lola FA99-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Eric Berguerand, Lola FA99-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Eric Berguerand, Lola FA99-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Eric Berguerand, Lola FA99-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Christian Balmer, Tatuus-Honda FM, Bödeli Racing Club
Grégoire Siggen, Lola T96/50-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Grégoire Siggen, Lola T96/50-Cosworth, Atelier de la Tzoumaz
Joël Roussel, Lola B02/50-Zytek, Atelier de la Tzoumaz
Simon Hugentobler, Reynard 97D-Mugen, ACS
Robin Faustini, Reynard 92D-Cosworth, ACS
Joël Roussel, Lola B02/50-Zytek, Atelier de la Tzoumaz

Mit nur 104 nationalen Teilnehmern war das 37. Bergrennen Châtel-St-Denis–Les Paccots der mit Abstand am schlechtesten besetzte SM-Lauf der zu Ende gegangenen Schweizer Saison. Die wechselhafte Witterung, die an Aprilwetter erinnerte, sorgte aber für einen spannenden Kampf um den Tagessieg, der vorzeitig und mit einer Überraschung endete.

Nur im ersten Trainingslauf am Samstagnachmittag war die 2,58 km lange und schnelle Piste nach Les Paccots trocken. Danach war sie stets teilweise oder ganz nass, Niesel und richtiger Regen wechselte sich mit Sonnenschein ab. Und so hatten manche Teilnehmer nicht immer die passenden Reifen montiert.

Bei Joël Grand passte jedoch alles. In Absprache mit seinem früher erfolgreichen Teamchef Roland Bossy beliess er den Tatuus-Honda Formula Master trotz der abtrocknenden Strecke auf Regenreifen. Als genau zum Start der Rennwagen wieder leichter Regen einsetzte, war Grand damit nicht nur auf der sicheren Seite, sondern danach auch mit Abstand der schnellste Rennwagenpilot hinter zwei allradgetriebenen E1-Tourenwagen. Mit Slicks im Regen verlor der Trainingsschnellste Eric Berguerand im Lola-Cosworth schon 6,4 Sekunden auf Grand.

Für den Trainingszweiten Robin Faustini im Reynard 92D F3000 war das Rennen hiermit verloren. Weil er auf Wunsch seines Vaters Simon Hugentobler aus Sicherheitsgründen am Vorstart umdrehte, disqualifizierte ihn die Rennjury. Hugentobler verlor im Regen mit Slicks auf seinem Reynard 97D bereits 11 Sekunden auf Berguerand. Da sein dritter SM-Rang sicher war und er sich wie sein Sohn über die sture Haltung der Sportkommissare ärgerte, trat Hugentobler ebenfalls vorzeitig die Heimreise an.

 

Im zweiten nassen Durchgang waren Grand und Berguerand praktisch gleich schnell, während sich die beiden Tourenwagenpiloten Romeo Nüssli (Ford Escort) und Thomas Kessler (Mitsubishi) nicht mehr verbessern konnten. Einsetzender Starkregen während der dritten Rennlaufs von Feld 1 sorgte dann für den Abbruch der Veranstaltung.

So blieb Joël Grand mit Glück und Können an der Spitze der Rangliste, mit nur 20 Tausendstelsekunden Vorsprung auf Tourenwagenfahrer Romeo Nüssli. „Ich habe als einziger Rennwagenpilot alle Trainingsläufe bei jedem Wetter absolviert und hatte daher Übung bei diesen schwierigen Verhältnissen“, erklärte der 30-jährige Walliser.

Und weiter: „Mit einem Zweiliter-Rennwagen gegen fünf Formel 3000 zu gewinnen, war eigentlich eine Mission Impossible. Wäre ich im ersten Lauf mit Slicks gestartet, hätte ich ein Problem im Kopf gehabt. Als dann leichter Regen einsetzte, erwies sich unsere Reifenwahl sowieso als optimal.“

 

Eric Berguerand musste sich mit dem fünften Gesamtrang und Platz 2 bei den Rennwagen begnügen. „Meine Läufe waren unter diesen Umständen gut. Der Abbruch war richtig, denn wir hatten in diesem Jahr genügend schwere Unfälle.“ Für den nach vier Jahren vom abwesenden Marcel Steiner entthronten Vizemeister war es das letzte Rennen dieser Saison.

Christian Balmer hatte Joël Grand 2017 in allen anderen Rennen mit seinem Tatuus-Honda FM bezwungen. Mit alten, selbst geschnittenen Slicks statt Regenreifen verlor der Berner im ersten Lauf aber zu viel Zeit. So kam Sandro Nüssli, der Sohn des Gesamtzweiten, auf den zweiten Platz in der Klasse. In der Addition musste er Eric Berguerand nur um eine halbe Sekunde den Vortritt lassen.

In beiden Rennläufen mit Regenreifen auf dem Lola T96/50 unterwegs, kam Grégoire Siggen unerwartet zum zweiten Platz in der F3000-Klasse. Hingegen machte Joël Roussel die weite Reise von Südfrankreich (Alès) nach Châtel-St-Denis vergeblich. Im ersten Rennen nach seinem Unfall in Osnabrück riskierte Roussel mit falscher Bereifung im ersten und danach mit Regenreifen im zweiten Lauf nicht das Geringste. So erscheint der Franzose mit seinem potenten Lola B02/50 Zytek im Gesamtklassement nur auf Platz 85 von 96 Klassierten...

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