Oberhallau: Tödlicher Unfall überschattet den Schweizer Bergrennsport

Nach Hemberg und Reitnau gab es wieder einen schweren Unfall bei einem Bergrennen in der Schweiz. Dabei verlor der Tourenwagenfahrer Martin Wittwer auf einem Peugeot 205 sein Leben. Den Tagessieg errang Marcel Steiner.

Am 10. Juni verunglückte der britische TV-Starmoderator Richard Hammonds beim Bergrennen Hemberg bei Demonstrationsfahrten mit einem Elektro-Sportwagen nach der Zieldurchfahrt schwer. Die Meldung und die Bilder gingen um die Welt. 

Am 2. Juli kam Porsche-Fahrer Chris Steiner beim Bergrennen Reitnau im zweiten Rennlauf von der Strecke ab. Dabei zog er sich schwerste Beinverletzungen zu. Die Veranstaltung wurde daraufhin angebrochen. 

Beim fünften Schweizer Bergrennen 2017 in Oberhallau trat der schlimmste Fall ein. In seinem dritten Rennlauf verunglückte Martin Wittwer tödlich. Der 33-jährige Berner flog mit seinem Peugeot 205 aus der Gruppe E1 über die Leitplanken hinweg in die Bäume.

Da alle Kategorien mindestens zwei der drei Rennläufe absolviert hatten, konnte ein Klassement erstellt werden. Den Tagessieg errang Marcel Steiner im LobArt-Mugen der Gruppe E2-Sportcars bis 3000. 

 

Titelverteidiger Eric Berguerand, der mit seinem Lola-Cosworth nach dem ersten Lauf geführt hatte, kam in der Addition der zwei Zeiten mit 0,25 Sekunden Rückstand auf den zweiten Rang. Der Österreicher Christoph Lampert fuhr im Osella PA2000 Evo auf Rang 3.

Separate Berichte über alle Meisterschaftskategorien folgen.

Bergrennen Oberhallau - Scratch (Gesamtklassement)

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Über diesen Artikel
Rennserien Schweizer bergrennen
Veranstaltung Oberhallau
Unterveranstaltung Sonntag, Rennen
Fahrer Martin Wittwer
Artikelsorte News
Tags crash, schweiz