1000 km Paul Ricard: Kessel Racing zeigt die Krallen!

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1000 km Paul Ricard: Kessel Racing zeigt die Krallen!
Riccardo Didier Vassalli
Autor: Riccardo Didier Vassalli
Übersetzung: Peter Wyss, Motorsport.com Switzerland
30.06.2017, 10:56

Das Tessiner Ferrari-Team eroberte beim dritten Blancpain-Langstreckenrennen den Sieg in der Klasse Am, hatte mit dem schnellsten Pro-Am-Ferrari aber ein Problem.

#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Marco Zanuttini, David Perell
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Marco Zanuttini, David Perell
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Marco Zanuttini, David Perell
#11 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Michael Broniszewski, Giacomo Piccini
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Zanuttini, David Perell
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Marco Zanuttini, David Perell
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Marco Zanuttini, David Perell
Detail: Kessel Racing, Ferrari 458 Italia GT3

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für die Kunden von Kessel Racing inm Blancpain GT Series Endurance Cup. Der Ferrari 488 GT3 #888, pilotiert von Jacques Duyver, Matteo Zanuttini und David Perel eroberte den Sieg in der Klasse Am und lief nach sechs Stunden an 28. Position im Gesamtklassement ein.

Weniger Glück hatte das Trio Michael Broniszewski, Andrea Rizzoli, Matteo Cressoni in der Klasse Pro-Am. Sie nahmen das 1000-km-Rennen von Paul Ricard vom besten Startplatz aus in Angriff. Ein mechanisches Problem an ihrem Ferrari 488 GT3 erforderte jedoch einen längeren Boxenstopp. Dieser warf den Polen und die beiden Italiener auf den 32. Gesamtrang und Position 11 in der Klasse Pro-Am zurück.

 

Teamchef Ronnie Kessel bewertet das vergangene Wochenende in Südfrankreich trotzdem eher positiv. "Es ging heiss zu und her, und das nicht nur wegen der Sommerhitze. Ich freue mich enorm für unsere drei Gentlemen Driver, dass sie ihre Klasse gewinnen konnten. Leider verlief das Rennen für unser Pro-Am-Topteam nicht problemfrei. Das ist enttäuschend, aber immerhin haben wir gezeigt, dass wir alles in der Hand haben, um vorne mitzufahren."

Als Nächstes steht für Kessel Racing wie für alle GT3-Teams der Transfer nach Belgien bevor. Zuerst der Testtag in der nächsten Woche, danach die 24 Stunden von Spa am letzten Juli-Wochenende. Dort haben die Tessiner in den vergangenen Jahren schon oft ihre Stärke bewiesen.

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