24h Spa: Sechs Mercedes-Autos erhalten Strafen, Audi auf Pole-Position

Überraschende Wendung beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps: Die sechs Spitzenautos von Mercedes wurden nachträglich aus der Qualifying-Wertung genommen, sodass nun Audi auf der Pole-Position steht.

Der #28 WRT-Audi mit Nico Müller, Rene Rast und Laurens Vanthoor führt demnach am Nachmittag das Feld an, wenn der Langstrecken-Klassiker auf der belgischen Traditionsbahn beginnt. Das Audi-Trio hatte im Superpole-Shootout ursprünglich Rang sieben belegt.

Mercedes hatte das finale Qualifying klar dominiert, büßte nun aber die hervorragende Ausgangslage ein, weil alle sechs Fahrzeuge ans Ende der Top 20 strafversetzt werden. Zusätzlich erhalten alle sechs betroffenen Mercedes-Autos eine fünfminütige Stop-and-Go-Strafe, die im Rennen abgesessen werden muss.

Und warum?

Wie die Veranstalter vermelden, haben die entsprechenden Fahrzeuge gegen die Artikel 6 und 10.1 des sportlichen Regelwerks verstoßen. Demnach gab es Unregelmäßigkeiten auf technischer Seite der Autos.

Die Zeitstrafen wiederum verhängte die Rennleitung zusätzlich aufgrund eines „unsportlichen Verhaltens“. Die Mercedes-Kundenteams hatten die Autos zur technischen Abnahme gebracht, obwohl ihnen bewusst hätte sein müssen, dass die Fahrzeuge nicht dem Reglement entsprachen, so die Urteilsbegründung.

Mercedes hatte bereits am Freitagabend einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen, weil die Bestzeit von Pole-Mann Maximilian Götz aufgrund von doppelt Gelb gestrichen worden war. Götz und seine Mercedes-Kollegen fielen daraufhin auf Rang sechs zurück.

 

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