Blancpain GT Endurance: Mortara und Fässler führen die Schweizer Delegation an

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Blancpain GT Endurance: Mortara und Fässler führen die Schweizer Delegation an
Peter Wyss
Autor: Peter Wyss , Motorsport.com Switzerland
21.04.2017, 18:28

Der Endurance Cup innerhalb der Blancpain GT Series erhält prominenten Schweizer Zuwachs. DTM-Pilot Edoardo Mortara tritt für das Mercedes-Kundenteam AKKA-ASP an.

Edoardo Mortara, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Ullrich Fritz, Mercedes-Teamchef; Edoardo Mortara, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
#5 Belgian Audi Club Team WRT, Audi R8 LMS: Marcel Fässler, Dries Vanthoor
Marcel Fässler, Audi RS3 LMS, Audi Sport Team WRT
#90 Akka ASP, Mercedes-AMG GT3: Michael Meadows, Raffaele Marciello
Jules Gounon, Raffaele Marciello, Akka ASP; Marco Mapelli, Attempto Racing; Maximilian Buhk, Mercede
Helme von Alex Fontana, AKKA ASP
Alex Fontana, AKKA ASP
#89 Akka ASP,Mercedes-AMG GT3: Daniele Perfetti, Alex Fontana, Ludovic Badey
#89 AKKA ASP, Mercedes-AMG GT3: Laurent Cazenave, Daniele Perfetti, Michael Lyons
#11 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Michael Broniszewski, Giacomo Piccini
Podium AM-Cup: 1. #11 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Michael Broniszewski, Giacomo Piccini; 2. #39
#8 Race Performance, Ligier JSP3 - Nissan: Giorgio Maggi
#21 Konrad Motorsport, Lamborghini Huracan GT3: Franz Konrad, Marco Mapelli, Giorgio Maggi, Christop
#963 GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracan GT3: Rolf Ineichen, Marc Ineichen, Adrian Amstutz,
#963 GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracan GT3: Rolf Ineichen, Marc Ineichen, Adrian Amstutz,
#25 Algarve Pro Racing, Ligier JSP2 Nissan: Jonathan Hirschi
#14 Emil Frey Racing, Jaguar G3: Lorenz Frey, Stéphane Ortelli, Albert Costa
Lorenz Frey

Nicht weniger als 54 Teams sind für den Saisonauftakt zum Blancpain GT Series Endurance Cup am 22./23. April in Monza gemeldet. Darunter befinden sich wie in anderen internationalen Rennserien (WEC, TCR, GT Masters) zahlreiche Fahrer aus der Schweiz.

Einen hat man nicht unbedingt erwartet: Edoardo Mortara, der sich bisher auf die DTM konzentriert hat und früher als Audi-Werksfahrer höchstens bei den 24 Stunden von Spa und beim FIA GT Weltcup in Macau für werksunterstützte Kundenteams im Einsatz war, fährt für das Team AKKA-ASP. 

Für Mortara ist es ein doppeltes Heimrennen. Der in der Schweiz geborene und dort zeitlebens wohnende Genfer startet zwar seit drei Jahren mit einer Schweizer Lizenz, dies jedoch auch bei Mercedes weiterhin unter italienischer Flagge. Monza ist für Schweizer die am nächsten gelegene Rennstrecke mit höchster FIA-Zulassung.

Sein GT3-Debüt mit einem Mercedes-AMG gab Mortara bei den ersten beiden VLN-Läufen bei HTP Motorsport (Plätze 9 und 8), wo er auch bei den 24 Stunden Nürburgring fahren wird. „Edo“ wird sich in Monza mit einem anderen verkappten Schweizer mit italienischer Rennfahrernationalität am Steuer ablösen. Raffaele Marciello ist ein in Zürich geborener Tessiner. Dritter Pilot ist der Brite Richard Meadows. 

 

In einem zweiten AKKA-Mercedes fährt Alex Fontana zusammen mit Daniele Perfetti und dem Franzosen Ludovic Badey in der PRO-AM-Wertung. Ein starkes Team, denn Fontana war der Schnellste bei den offiziellen Blancpain-GT-Tests in Le Castellet, und Perfetti gewann in Misano das separate Sprintrennen (Blancpain GT Sports Club) der Bronzefahrer. 

Einer ihrer Klassengegner wird der Ferrari 488 GT3 von Kessel Racing mit PRO-AM-Champion Michael Broniszewski aus Polen und den Italienern Andrea Rizzoli und Matteo Cressoni sein. Weitere PRO-AM-Fahrer aus der Schweiz sind Adrian Amstutz und Giorgio Maggi auf zwei verschiedenen Lamborghini Huracan.

31 Teams sind in der Königsklasse PRO gemeldet, darunter wie beim GT-Sprint-Auftakt in Misano ein WRT-Audi mit Marcel Fässler. Emil Frey Racing bestreitet den Endurance-Cup erstmals mit zwei Emil Frey Jaguar G3, die das Team aus Safenwil für 2017 im Detail verbessert hat. 

Als neuer Fahrer stösst der Deutsche Marco Seefried dazu, der sich eine Raubkatze mit dem Neuenburger Jonathan Hirschi und dem im ostschweizerischen Diepoldsau lebenden Österreicher Christian Klien teilt. Lorenz Frey, der Sohn des Konzernchefs Walter Frey, bildet wie 2016 das Nummer-14-Team mit Stéphane Ortelli und Alberto Costa. 

 
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