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Kessel Racing: "Nach dem Startcrash können wir mit dem zweiten Platz gut leben”

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Kessel Racing: "Nach dem Startcrash können wir mit dem zweiten Platz gut leben”
Autor:
Übersetzung: Peter Wyss, Motorsport.com Switzerland
26.04.2017, 08:52

Die Scuderia aus Grancia ist mit dem Auftakt zum Blancpain GT Endurance Cup in Monza nur halbwegs zufrieden. Broniszewski, Cressoni und Rizzoli kamen „nur“ als Zweite in der PRO-AM ins Ziel.

#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Zanuttini, David Perell
Pro Am Cup: 1. #97 Oman Racing Team with TF Sport, Aston Martin V12 GT3: Ahmad Al Harthy, Jonny Adam
Pro Am Cup: 1. #97 Oman Racing Team with TF Sport, Aston Martin V12 GT3: Ahmad Al Harthy, Jonny Adam
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Marco Zanuttini, David Perell
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Jacques Duyvier, Marco Zanuttini, David Perell
#11 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Michael Broniszewski, Andrea Rizzoli, Matteo Cressoni
#39 Kessel Racing TP12, Ferrari 488 GT3: Piti Bhirombhakdi, Carlo Van Dam
#11 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Michael Broniszewski, Giacomo Piccini
#888 Kessel Racing, Ferrari 488 GT3: Marco Zanuttini, David Perell

Man kann bestimmt nicht behaupten, dass die Schweizer beim ersten Langstreckenrennen der Blancpain GT Series in Monza vom Glück begünstigt waren. Wie einige andere kriegte auch Kessel Racing sein Fett weg, speziell bei der mittlerweile bekannten Massenkollision nach dem Start. 

Die von Guy Smith im Bentley ausgelöste Blockade verschonte auch die beiden Ferrari 488 GT3 des Teams aus Grancia nicht. Das Auto mit Startnummer 888 von Duyvier, Perel und Zanuttini erlitt dabei Schäden, die für das Trio das Aus bedeuteten. Der Ferrari mit Nummer 11 von Michael Broniszewski, Matteo Cressoni und Andrea Rizzoli konnte den Neustart reglementsgemäss wenigstens aus der letzten Position aufnehmen.

 

Die ausserordentliche Teamleistung macht die Sportdirektorin Tiziana Borghi stolz. “Natürlich waren wir über diesen Startunfall erschüttert und besorgt. Unsere Leute haben danach eine beeindruckende Arbeit geleistet, damit wir ein Auto bis zum Restart wieder herrichten konnten, wenngleich wir aus der letzten Reihe starten mussten. Beim anderen war in der Kürze der Zeit nichts zu machen.“

Entspricht das Resultat schliesslich doch den Erwartungen? “Nein, wir gehen immer mit der klaren Absicht an den Start, jedes Rennen in den beiden Kategorien zu gewinnen und die beiden Titel erfolgreich zu verteidigen. Doch wir sind auf jeden Fall zufrieden, dass es unsere drei Pro-Am-Piloten nach einer tollen Aufholjagd noch auf den zweiten Platz in der Klasse und den neunten im Gesamtklassement geschafft haben. Damit können wir gut leben, auch wenn wir bei unserem Heimspiel lieber gewonnen hätten.“

 

Zum Schluss drückt Tiziana Borghi auch ihre Gedanken zur Blancpain GT Series aus. “Jedes Jahr wird der Level in dieser Meisterschaft höher. Sei es was die Qualität des Fahrer betrifft oder das Niveau der Fahrzeuge, die von allen grossen Herstellern kommen.“

 

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