Nissan trennt sich von erstem GT-Academy-Sieger

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Nissan trennt sich von erstem GT-Academy-Sieger
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
12.12.2018, 14:31

Lucas Ordonez, im Jahr 2008 erster Sieger der von Nissan initiierten GT-Academy, verlässt nach zehn Jahren das Werksprogramm des japanischen Herstellers

Mit der GT-Academy erkannte Nissan schon vor zehn Jahren das Potenzial des E-Sports für die Gewinnung von Fahrernachwuchs. Erster Sieger des Wettbewerbs, bei dem Konsolenspieler erst virtuell und dann die besten von ihnen real auf der Strecke gegeneinander antraten, war 2008 Lucas Ordonez, der in der Folge zu einem Aushängeschild von Nissan wurde. Doch nun trennen sich die Weg des Spaniers und des japanischen Herstellers.

Ordonez war für Nissan vor allem im GT3-Auto im Einsatz und fuhr in den Blancpain-Serien, aber auch bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Bei den 24 Stunden von Le Mans fuhr er zweimal mit einem Nissan-angetriebenen LMP2-Auto auf das Klassenpodium und gehörte zum Fahrerkader das unrühmlichen LMP1-Projekts im Jahre 2015.

"In diesen Jahren konnten wir gemeinsam viele Erfolge erzielen, aber es ist an der Zeit, nach neuen Herausforderungen zu suchen und meine beruflichen und persönlichen Ziele weiter zu verfolgen", sagt Ordonez.

Neben dem Spanier trennt sich Nissan, die 2019 nicht mehr mit einem werksunterstützen GT3-Programm in Europa aktiv sein werden und sich auf das Engagement in der Formel E konzentrieren, auch vom Briten Alex Buncombe, der seit 2007 für Nissan gefahren war.

"Beide Fahrer haben Nissan in den letzten zehn Jahren einen unglaublichen Dienst erwiesen, und wir danken ihnen für ihre Bemühungen und wünschen ihnen viel Glück für die Zukunft", schreibt Nissan in einer Pressemitteilung. "Sie haben eine erfolgreiche 10-jährige Karriere mit der Marke hinter sich, wobei Ordonez den ersten GT-Academy-Wettbewerb gewann und Buncombe als wichtiger Mentor für viele Absolventen des Wettbewerbs fungiert.

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Artikel-Info

Rennserie BES
Fahrer Alex Buncombe , Lucas Ordonez
Teams Nissan Motorsports
Autor Markus Lüttgens