BTCC 2017: Massencrash im Qualifying in Croft mit 12 Autos

Ein ungewöhnlich schwerer Unfall hat sich beim Qualifying der britischen Tourenwagen-Meisterschaft (BTCC) 2017 in Croft ereignet: Insgesamt wurden 12 Fahrzeuge in den Massencrash verwickelt.

Mehrere Piloten mussten aus ihren Autos herausgeschnitten und ins Krankenhaus transportiert werden. Die Qualifikation wurde unterbrochen und nicht mehr neu gestartet.

Laut BTCC-Serienchef Alan Gow ist aber nicht mit lebensgefährlichen Verletzungen zu rechnen: "Die ärztlichen Ersthelfer sind vor Ort. Die Fahrer befinden sich in besten Händen."

"Mir wurde gesagt, dass keine Lebensgefahr besteht, aber den Jungs wird später sicher einiges wehtun."

Ford-Pilot Luke Davenport hatte den Unfall nach 9 Minuten des Qualifyings in den Jim-Clark-Esses ausgelöst. 11 weitere Fahrzeuge verunfallten direkt nach ihm.

BMW-Fahrer Andrew Jordan schildert diese wilde Szene aus seiner Sicht: "Ein Focus flog von der Strecke. Als das Auto zurückgeworfen wurde, lag plötzlich Flüssigkeit auf der Bahn. Es gab überhaupt keinen Grip mehr."

"Ich wurde zum Passagier, als ich auf der rutschigen Oberfläche war. Da kannst du gar nicht mehr reagieren. Und dann verunfallten auch die anderen Piloten."

Am heftigsten betroffen vom BTCC-Massencrash sind offenbar Davenport und Honda-Pilot Jeff Smith. Aron Taylor-Smith von MG hat beim Unfall wohl das Bewusstsein verloren und wurde ins Streckenhospital gebracht.

Mit Informationen von Matt James

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