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"Bin immer noch hungrig nach Erfolg": Dakar-Geheimfavorit Sebastien Loeb?

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"Bin immer noch hungrig nach Erfolg": Dakar-Geheimfavorit Sebastien Loeb?
Autor:
04.01.2019, 08:18

Kann Sebastien Loeb mit einem zwei Jahre alten Peugeot seinen ersten Sieg bei der Rallye Dakar erobern? Er selbst will nur "Spaß haben", betont aber seinen Erfolgshunger.

"Für 2019 ist Sebastien Loeb mit seinem Peugeot der Favorit", glaubt Nasser Al-Attiyah. "Wir wissen, wie schnell er ist." Dreimal trat Loeb mit dem Peugeot-Werksteam bei der Rallye Dakar an. Zehn Etappensiege untermauerten seinen Speed. Ein zweiter Platz (2017) war sein bestes Endergebnis. Nach dem Rückzug von Peugeot sah es lange danach aus, dass das Dakar-Abenteuer von Loeb vorbei ist. Seine ehemaligen Teamkollegen Stephane Peterhansel, Carlos Sainz und Cyril Despres wechselten geschlossen zu X-raid Mini und sitzen im neuen Buggy.

"Am Tag nach der 2018er-Ausgabe dachte ich nicht, dass ich so schnell zur Dakar zurückkehren würde", sagt Loeb. Aber Anfang Oktober bekam er Lust darauf, als er vom Rallycross-Event in Texas nach Hause zurückkehrte: "Wegen der Zeitverschiebung konnte ich nicht schlafen, also schaute ich in die Sozialen Medien und sah die Tests von Mini. Dann sagte ich zu mir: 'Es wäre schön, mit ihnen zu spielen und sie herauszufordern'".

Einsatz des 2018er-Peugeot wurde Loeb nicht erlaubt

Gesagt, getan. Er organisierte sich einen Peugeot 3008 DKR von 2017. Eingesetzt wird das Auto vom Team PH-Sport, das schon in jüngerer Vergangenheit private Peugeot bei der Dakar betreut hat. "Ich habe keine Ahnung, wie wir uns gegen den 2018er Mini und den Toyota schlagen werden", sagt Loeb. Außerdem haben X-raid den Mini-Buggy sowie Toyota den Hilux im Laufe des vergangenen Jahres weiterentwickelt. Loeb tritt also praktisch mit einem zwei Jahre alten Fahrzeug an.

 

Laut Reglement ist es einem "Topfahrer" nicht gestattet, ein aktuelles Auto in einem Privatteam einzusetzen. Deshalb war es Loeb nicht möglich, den Peugeot 3008 DKR Maxi von 2018 zu verwenden. Er nimmt es aber mit Humor: "Ich bin mir nicht sicher, ob ich im Rallye-Raid ein 'Topfahrer' bin, aber es wurde mir nicht erlaubt." Beim Turbomotor wurden aber einige Modifikationen vorgenommen.

Welche Chancen rechnet sich Loeb selbst aus?

Außerdem hatte Loeb keinen Einsatz im Raid-Wettbewerb und kaum Testfahrten. Anfang Dezember wurde noch einmal in der Wüste von Abu Dhabi getestet. Als Privattier bestehen auch bei der Organisation und der technischen Unterstützung große Unterschiede. "Bei Peugeot gab es natürlich mehr Ressourcen", hält Loeb fest. "Ob es die Reparaturen waren, bevor das Auto jeden Morgen das Biwak verlassen hat, das Personal oder die Logistik. Trotzdem werden wir gut betreut."

Ein konkretes Ziel gibt Loeb nicht aus, wobei der Gesamtsieg natürlich sein Traum ist: "Wir wollen in erster Linie Spaß haben. Es fahren einige neuere Autos gegen uns. Wir haben keine Ahnung wie konkurrenzfähig wir sein werden. Mehrere Teams haben die Chance auf den Sieg. Wir hoffen, dass wir eines davon sind." Da es erst sein vierter Dakar-Start ist, ist Loeb auf diesem Terrain noch ein relativer Neuling: "Carlos Sainz hat die Dakar mit 50 gewonnen. Ich bin erst 43, also ist noch alles möglich."

 

Als Co-Pilot fungiert wie immer Daniel Elena. Dass das Duo immer noch stark ist, untermauerten sie im Herbst mit dem WRC-Sieg bei der Rallye Spanien. Die Wüstendünen in Peru sind allerdings ganz anders als die WRC-Strecken. Ist das ein Nachteil für ihn? "Mir gefallen die Dünen", sagt Loeb. "Wir sind wahrscheinlich nicht so gut vorbereitet wie unsere Gegner, aber ich habe nicht vergessen, was ich in den vergangenen drei Jahren gelernt habe. Ich bin immer noch hungrig nach Erfolg!"

PH-Sport setzt insgesamt drei alte Peugeot-Fahrzeuge ein. Neben Loeb sind das Pierre Lachaume und Harry Hunt. Die Spezifikationen der Autos sind aber unterschiedlich. Lachaume tritt mit dem 2008 DKR von 2016 an. Loeb eben mit dem 2017er-Modell und Hunt, der nicht als "Topfahrer" eingestuft ist, darf mit dem 3008 DKR Maxi, also dem Siegerwagen von 2018 fahren.

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Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Fahrer Sébastien Loeb
Autor Gerald Dirnbeck