Dakar eine „positive Erfahrung“ für Vincent Gonzalez

Obwohl er eine schwierige zweite Woche erlebte, erreichte der Genfer mit seinem Can-Am-Buggy (Kategorie SSV) gleich bei seiner ersten Teilnahme bei einer Dakar das Ziel. Er kann sich vorstellen, auch 2021 wieder an den Start zu gehen.

Dakar eine „positive Erfahrung“ für Vincent Gonzalez

Vincent Gonzalez zog nach seiner ersten Dakar-Teilnahme eine durchaus positive Bilanz. Die erste Woche verlief für den Schweizer, der vom Franzosen Stéphane Duple navigiert wurde, ohne grössere Probleme, und zur Halbzeitpause in der Hauptstadt Riad lag der Can-Am-Buggy #434 auf Platz 22 in der Kategorie SSV.

Wie erwartet erwies sich die zweite Woche für alle Teilnehmer der Dakar in den weiten Sandflächen der riesigen Wüstenzone im Südosten des Landes als deutlich anspruchsvoller.

Weiterlesen:

Vincent Gonzalez, Stéphane Duple, Can-Am, El Blanco Rosso Racing Team

Vincent Gonzalez, Stéphane Duple, Can-Am, El Blanco Rosso Racing Team

Photo de: Magnus Torquato

Auch Vincent Gonzalez und sein Navigator bekamen das zu spüren: Auf der siebten Etappe ereilte sie ein technisches Problem, wodurch sie erst um zwei Uhr morgens das Biwak erreichten, ehe es bereits fünf Stunden später wieder weiterging.

Auf der 11. Etappe stoppte der Can-Am-Buggy erneut mitten in der Wüste und musste von einem Hilfslaster abgeschleppt werden, der seinerseits zwei Mal stoppte, bevor er gegen 4:00 Uhr morgens im Ziel ankam. 

Vincent Gonzalez und Stéphane Duple erreichten aufgrund dieser Vorfälle das Endziel in Qiddiya schlussendlich mit einem grossem Rückstand auf die Spitze, hatten aber die Genugtuung, die komplette Distanz gemeistert zu haben und eine Dakar in Saudi-Arabien voller menschlicher und sportlicher Erfahrungen erlebt zu haben.

"Grundsätzlich bin ich zufrieden, denn die erste Woche verlief eher ruhig, und in der zweiten Woche konnte ich die "echte" Dakar kennenlernen", sagte Vincent Gonzalez gegenüber Motorsport.com Schweiz. 

"Das Wichtigste war, das Ziel zu erreichen, was uns gelungen ist. Aber der zweite Teil der Strecke war wirklich schwierig. Ich freue mich auch über die Zusammenarbeit mit Stéphane Duple, mit dem ich mich grossartig verstanden habe. Aber auch zu den übrigen Konkurrenten hatten wir ein gutes Verhältnis. Das zeigte sich insbesondere, wenn sie uns – ohne zu zögern – halfen und uns abschleppten.

Vincent Gonzalez plant, 2021 erneut an den Start gehen, und dabei auf die in diesem Jahr gemachten Erfahrungen zurückgreifen zu können.

"Wir [das El Blanco Rosso Racing Team] sind eine kleine Struktur, und wir konnten nicht die ganz grossen Geschütze auffahren, wie man sie ansonsten bei der Dakar vorfindet", fuhr Vincent Gonzalez fort. "In Zukunft wäre es meiner Meinung nach sinnvoll, einen schnellen Laster als Unterstützung in Betracht zu ziehen. Auf jeden Fall ist es das Ziel, in einem Jahr wieder dabei zu sein.

Vincent Gonzalez, Stéphane Duple, Can-Am, El Blanco Rosso Racing Team

Vincent Gonzalez, Stéphane Duple, Can-Am, El Blanco Rosso Racing Team

Photo de: Jose Mario Dias

 
geteilte inhalte
kommentare
Alexandre Pesci und Stephan Kuhni: Rebellion Racing hat bei der Dakar das "Ziel erreicht"

Vorheriger Artikel

Alexandre Pesci und Stephan Kuhni: Rebellion Racing hat bei der Dakar das "Ziel erreicht"

Nächster Artikel

Prodrive entwickelt Auto für die Rallye Dakar

Prodrive entwickelt Auto für die Rallye Dakar
Kommentare laden