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Erklärt: SxS und UTV-Open im Vergleich zu den Dakar-Autos

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Erklärt: SxS und UTV-Open im Vergleich zu den Dakar-Autos
Autor:
Co-Autor: Sergio Lillo
04.01.2019, 12:25

Die SxS-Fahrzeuge werden bei der Rallye Dakar als eigene Klasse geführt, während die UTV-Open in der Autowertung fahren. Die Hintergründe zu diesen Offroad-Spezialisten.

Die Kategorie "Side by Side" (SxS, UTV – All-Terrain Utility Vehicle) erfährt bei der Rallye Dakar immer größeren Zuspruch. 2019 könnten diese Fahrzeuge in der Automobilwertung in den Top 10 mitkämpfen. Dakar-Promoter ASO unterstützte diese Klasse seit zwei Jahren kräftig, um eine günstigere Alternative zu den Automobilen zu installieren. 2017 gab es diese Kategorie zum ersten Mal als eigene Klasse. 2018 waren elf Fahrzeuge dabei, 2019 beträgt die Teilnehmerzahl schon mehr als 30.

Im ersten Jahr kamen nur die fünf Polaris ins Ziel, während die drei Trivimon-Yamahas ausschieden. Im vergangenen Januar stieß Can-Am mit vier Fahrzeugen dazu. Die Brasilianer Reinaldo Varela und Gustavo Gugelmin holten sich den Klassensieg. Für die Gesamtdistanz benötigten sie 72 Stunden und 44 Minuten. Damit waren sie deutlich langsamer als die Autosieger Carlos Sainz und Lucas Cruz, die mit dem Peugeot 49 Stunden und 16 Minuten benötigt haben.

SxS bei Desafio Inca schneller als der Mini

Im Laufe des Jahres 2018 wurden die SxS-Fahrzeuge vor allem von Can-Am deutlich weiterentwickelt. Sie kamen den Autos von Mini und Toyota leistungsmäßig deutlich näher. Das zeigte sich bei den kürzeren Rallyes im vergangenen Jahr. Bei der dreitägigen Desafio Inca, die in der Ica-Wüste in Peru stattfand und im Prinzip auf dem gleichen Terrain wie die kommende Dakar gefahren wurde, mischten die SxS-Fahrzeuge kräftig im Spitzenfeld mit.

 

Juan Carlos Uribe trat bei der Desafio Inca mit einem Can-Am in der UTV-Open-Klasse an. Der Peruaner war damit schneller als Orlando Terranova mit dem Mini John Cooper Works Rally. Während Uribe für die drei Tage 12 Stunden und 31 Minuten benötigte, brauchte Terranova mit dem Mini 13 Stunden und 49 Minuten. Auch Casey Currie, der mit einem Can-Am die SxS-Klasse gewonnen hat, war mit 12 Stunden und 47 Minuten deutlich schneller als der Mini mit Allradantrieb.

"Favoritenschreck" bei der Rallye Dakar?

Diese Zeiten zeigen, welches Potenzial in den SxS-Fahrzeugen steckt. Sie könnten bei der Dakar zum "Favoritenschreck" werden. Das ärgert die Fahrer der herkömmlichen Automobilklasse. "Das Ergebnis des Can-Am bei der Desafio Inca ist etwas irreführend", sagt Mini-Fahrer Nani Roma gegenüber 'Motorsport.com'. "Das wäre so, als würde man Lewis Hamilton mit dem Mercedes auf einer Gokart-Strecke gegen einen 15-Jährigen antreten lassen, und das Kart ist um ein bis zwei Sekunden pro Runde schneller. Zu sagen, dass Karts schneller sind als die Formel 1, wäre aber dumm."

Textron Wildcat XX of Robby Gordon

Textron Wildcat XX of Robby Gordon

Foto: Toyo Tires

Es ist das Terrain, das den entscheidenden Unterschied ausmacht. Die Wüstendünen kommen den SxS entgegen. Die Dakar 2019 ist praktisch für diese Fahrzeuge maßgeschneidert. "Wenn es eine Dakar gibt, die für sie funktioniert, dann ist das in diesem Jahr der Fall", so Roma. "Aber in einem normalen Dakar-Kontext, wie der Marokko-Rallye, wenn die Etappen in große Höhen führen, dann können sie diese Performance nicht schaffen." Würde es wie im Vorjahr noch die Etappen in Bolivien und Argentinien geben, dann hätten die SxS-Fahrzeuge im Gesamtklassement keine Chance.

Unterschiede zwischen SxS und UTV-Open

Die SxS-Fahrzeuge und UTV-Open sind sehr ähnliche Autos, aber es gibt dennoch einen großen Unterschied. Ein UTV-Open muss dem Reglement der nationalen Behörde entsprechen. Es sind Standardfahrzeuge, aber bei den Radaufhängungen gibt es mehr Freiräume. Der Federweg wird nur durch die Radgröße limitiert, die vorne 18 Zoll und hinten 20 Zoll beträgt. Das Mindestgewicht inklusive zwei Ersatzreifen beträgt 900 Kilogramm. Bei der Sicherheitsstruktur wird das Reglement der nationalen Behörde herangezogen.

Dagegen müssen die SxS-Fahrzeuge dem ASO-Reglement entsprechen. Sie sind schwerer als ein UTV-Open, weil es schärfere Sicherheitsbestimmungen gibt, denn alle Komponenten müssen der FIA T3 Homologation entsprechen. Bei beiden Fahrzeugtypen ist die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h beschränkt. Dieses Limit darf maximal eine Minute lang um fünf km/h überschritten werden. Die Kosten für ein Serienmodell belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Für eine Dakar-Teilnahme wird mit ungefähr 200.000 Euro kalkuliert. Die Miete für einen Toyota Hilux würde etwa das Doppelte kosten.

 

Der Vorteil dieser Fahrzeuge liegt beim Verhältnis Leistung zu Gewicht. Bei 900 Kilogramm Mindestgewicht stehen zwischen 130 und 150 PS zur Verfügung. Zum Vergleich wiegt der Mini-Buggy 1.675 Kilogramm und hat eine Leistung von rund 350 PS. Der Mini John Cooper Works Rally mit Allradantrieb wiegt 1.850 Kilogramm und hat ebenfalls rund 350 PS Leistung. Für die SxS-Fahrzeuge spricht auch der Federweg und die Geländegängigkeit. Ein leichteres Auto bleibt im Wüstensand auch nicht so schnell stecken.

Der Veranstalter geht auch davon aus, dass vor allem die UTV-Open in den Top 10 mitmischen könnten. "Der viele Sand ist das ideale Terrain dafür", so Xavier Gavory, der beim ASO für die Betreuung der Teilnehmer zuständig ist, gegenüber 'Motorsport.com'. "Es kommt auf die Etappen an, aber wir werden sie definitiv in den Top 10 sehen. Aber die T1-Fahzeuge der Hersteller sind am besten angepasst und am zuverlässigsten. Die etablierte Reihenfolge kann sich etwas ändern, wodurch Dynamik entsteht, ohne den Sport komplett zu revolutionieren."

Die SxS-Fahrzeuge nach ASO-Reglement werden als eigenständige Wertung durchgeführt. Etwas mehr als 30 Fahrzeuge sind gemeldet. Die Autos nach UTV-Open-Einstufung werden innerhalb der Automobilwertung gelistet. Das sind rund 20 Fahrzeuge. Dabei ist auch Robby Gordon mit seinem neuen Textron Wildcat XX.

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Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Fahrer Robby Gordon
Autor Gerald Dirnbeck