Explosion bei Hotel in Dschidda: Sicherheit für Rallye Dakar verstärkt

Bei einem Zwischenfall vor einem Hotel in Dschidda wurde ein Dakar-Teilnehmer verletzt - Die Sicherheitsvorkehrungen für die Rallye Dakar wurden verstärkt

Explosion bei Hotel in Dschidda: Sicherheit für Rallye Dakar verstärkt

Nach einem Zwischenfall, der nicht direkt mit dem Rennen zusammenhing, wurden die Sicherheitsmaßnahmen für die Teilnehmer der Rallye Dakar in Saudi-Arabien verstärkt. Wie nun bekannt wurde, ist am 29. Dezember vor dem Donatello Hotel in Dschidda ein Auto explodiert.

Dakar-Veranstalter ASO steht mit den lokalen Behörden in Kontakt, um diesen Zwischenfall genauer zu untersuchen. Samstagabend wurde in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass sich sechs Personen in dem Fahrzeug befunden haben - fünf sind unverletzt.

"Nur der Fahrer des Wagens erlitt schwere Verletzungen an seinem Bein und musste operiert werden", heißt es in diesem Statement. "Sein Zustand verbessert sich und seine Rückführung nach Frankreich wird vorbereitet."

Der Unfall wird so beschrieben: "Sein Fahrzeug wurde durch eine plötzliche Explosion zum Stillstand gebracht, deren Ursprung derzeit noch unbekannt ist." Eine "böswillige Handlung" - also ein Anschlag - wurde von offizieller Seite nicht ausgeschlossen.

Bei dem verletzten Fahrer handelt es sich um Philippe Boutron, wie Rallye-Direktor David Castera gegenüber 'France 4' bestätigt hat: "Ein Begleitfahrzeug des Teams Sodicars wurde beim Verlassen des Hotels plötzlich stillgelegt, vermutlich durch eine Explosion, und das Fahrzeug fing Feuer."

"Es waren sechs Personen an Bord, darunter ein Verletzter, Philippe Boutron, der eine sehr schwere Beinverletzung hat. Er wurde heute (Samstag; Anm. d. Red.) operiert, es geht ihm besser und er dürfte in den nächsten Tagen nach Frankreich zurückkehren."

Boutron ist Präsident des französischen Fußballclubs US Orleans. Er war mit Beifahrer Mayeul Barbet in einem Buggy von Sodicar-Racing gemeldet. Es wäre seine neunte Rallye Dakar gewesen. Im Vorjahr hatte Boutron Platz 33 belegt.

Rallye-Direktor Castera betont, dass man den Zwischenfall ernst nimmt: "In diesem Zusammenhang haben die saudischen Behörden die Ermittlungen aufgenommen und führen eine sehr gründliche Untersuchung durch."

"Bis zur Klärung des Sachverhalts können wir eine böswillige Tat nicht ausschließen. Deshalb haben wir gemeinsam mit den Behörden beschlossen, die Sicherheitsvorkehrungen für die Rallye sehr stark zu erhöhen."

Weitere Co-Autoren: Basile Davoine. Mit Bildmaterial von ASO.

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