In Sand und Staub: Die beinharte Realität der Rallye Dakar im Video

Tom Coronel hat sich wiederholt dem „Abenteuer Dakar“ gestellt und die berühmte Wüstenrallye auch schon einmal beendet. Doch was er 2016 erlebt hat, toppt seine bisherigen Erlebnisse.

Ein Video aus der Cockpit-Perspektive von Coronels Buggy zeugt von der beinharten Realität der Langstrecken-Veranstaltung, die für ihre schwierigen Bedingungen bekannt ist. Die Aufnahmen zeigen eine Szene, in der Coronels Fahrzeug von einem Truck abgeschleppt wird.

Kaum hat sich das Gespann in Bewegung gesetzt, wird Coronel von einer dichten Sand- und Staubwolke umhüllt – dabei ist er noch nicht einmal angeschnallt und hat auch seinen Helm noch nicht auf!

 

Für ihn wurde damit eine seiner größten Sorgen wahr. Denn unmittelbar vor dem Start in die Rallye Dakar 2016 hatte Coronel im Gespräch mit Motorsport.com noch betont: „Am meisten Angst habe ich vor Sand und Staub, weil es deine Sicht behindert.“

„Außerdem ist all dies sehr ungesund für die Lunge. Zuhause hustest du monatelang, um dieses Zeug wieder aus deinem Körper zu kriegen“, meint Coronel. „Ich habe keine Angst davor, alleine eine Nacht in der Wüste zu verbringen. Aber dieser Sand…“

Wer sich freiwillig auf diesen „Wahnsinn“ einlasse, so Coronel weiter, müsse „schon ein bisschen verrückt“ sein. „Zumal die Vorgabe der Veranstalter lautet, dass die Hälfte der Teilnehmer nicht ins Ziel kommen soll. Sonst wäre es ja nicht die härteste Rallye der Welt.“

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Über diesen Artikel
Rennserien Dakar
Veranstaltung Dakar 2016
Fahrer Tom Coronel
Artikelsorte Feature
Tags sand, staub