Peugeot-Fahrer fühlen sich bei Dakar 2017 benachteiligt

Carlos Sainz glaubt, Dakar-Titelverteidiger Peugeot wurde von den Veranstaltern für die Langstreckenrallye 2017 benachteiligt.

Denn während Peugeot den Luftmengenbegrenzer vor der Rallye Dakar um 1 Millimeter verkleinern musste, durfte Hauptkonkurrent Toyota sein Pendant um 2 Millimeter vergrößern. Prompt gewann Toyota-Fahrer Nasser Al-Attiyah die kurze 1. Etappe.

Und Sainz schäumt: "Toyota hat jetzt 40 bis 50 PS mehr als wir. Unser Topspeed ist nun viel geringer."

Die kurzfristigen Änderungen seinen unfair gegenüber Peugeot, meint Sainz, dessen Peugeot 3008 DKR im Gegensatz zum Toyota Hilux nur über Frontantrieb, nicht über Allrad verfügt.

"Vor 2 Jahren kamen wir hierher und verloren 2 Sekunden pro Kilometer. Da hat niemand überreagiert, nicht einmal Peugeot. Sie haben nicht um Regeländerungen gebeten."

"Wir haben ein neues Auto gebaut, sind erneut angetreten und haben gewonnen – und jetzt auf einmal werden die Regeln geändert", sagt Sainz.

"Seit 10, 12, 14 Jahren gewinnen hier Allradfahrzeuge, ohne dass die Regeln geändert wurden. Ich verstehe einfach nicht, weshalb es jetzt sein musste."

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Über diesen Artikel
Rennserien Dakar
Veranstaltung Dakar 2017
Fahrer Carlos Sainz , Nasser Al-Attiyah
Teams Peugeot Sport
Artikelsorte News
Tags dakar, luftmengenbegrenzer, peugeot, réglement, toyota