Rallye Dakar 2017: Doping-Skandal um russische Motorradfahrerin

geteilte inhalte
kommentare
Rallye Dakar 2017: Doping-Skandal um russische Motorradfahrerin
Valentin Khorounzhiy
Autor: Valentin Khorounzhiy
Übersetzung: Mario Fritzsche
23.11.2016, 13:52

Anastasiya Nifontova, die im Jahr 2015 den Cross-Country-WM-Titel gewann, wurde kurz vor ihrem geplanten Debüt bei der Rallye Dakar des Dopings überführt.

Anastasiya Nifontova
Anastasiya Nifontova
Anastasia Nifontova
Anastasia Nifontova, KTM

Nach dem Tennis und dem Schwimmsport vermeldet nun auch der Motorsport einen Dopingfall eines russischen Athleten. Anastasiya Nifontova, die für Januar 2017 ihr Debüt bei der Rallye Dakar geplant hat, wurde vom Motorrad-Weltverband (FIM) vorübergehend gesperrt.

In einer Urinprobe der russischen Motorradfahrerin wurde Meldonium nachgewiesen. Mit dieser Substanz wurden zu Beginn des Jahres bereits die Tennisspielern Maria Sharapova und die Schwimmerin Yulia Efimova ertappt.

Laut FIM-Statement hat Nifontova gemäß Artikel 7.9.3.2. des Anti-Doping-Gesetzes "das Recht auf Anforderung und Analyse einer B-Probe". Dass sie von diesem Recht Gebrauch machen wird, hat die 37-jährige Russin umgehend verlauten lassen.

Größter sportlicher Erfolg in der Karriere Nifontovas ist der Gewinn des Cross-Country-WM-Titels 2015.

Nächster Rallye Dakar Artikel
Peugeot zeigt Autodesign für Rallye Dakar 2017

Vorheriger Artikel

Peugeot zeigt Autodesign für Rallye Dakar 2017

Nächster Artikel

Video: Alle Etappen der Rallye Dakar 2017

Video: Alle Etappen der Rallye Dakar 2017
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Fahrer Anastasiia Nifontowa
Autor Valentin Khorounzhiy
Artikelsorte News