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Rallye Dakar 2020: Matthias Walkner bei siebter Etappe Zweiter

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Rallye Dakar 2020: Matthias Walkner bei siebter Etappe Zweiter
Autor:
12.01.2020, 10:48

Ricky Brabec baut seinen Vorsprung in der Gesamtwertung am siebten Dakar-Tag aus - Matthias Walkner startet mit einem zweiten Platz in die zweite Woche

Honda behielt auch im Laufe der siebten Etappe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien das Kommando. Joan Barreda sicherte sich den Tagessieg, während sein Teamkollege Ricky Brabec die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Matthias Walkner (KTM) beendete den siebten Tag als Zweiter, machte aber kaum Zeit auf Brabec gut.

Der Beginn in die zweite Woche wurde von einem tragischen Unglück überschattet. Hero-Fahrer Paulo Goncalves stürzte und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Das sportliche Geschehen rückte am Sonntag natürlich in den Hintergrund. Zu Ende gefahren wurde die siebte Etappe trotzdem. Von Riad nach Wadi Al-Dawasir mussten insgesamt 741 Kilometer zurückgelegt werden. Die Speziale betrug 546 Kilometer. Somit war es der längste gezeitete Abschnitt in diesem Jahr.

In der Gesamtwertung spielt Kevin Benavides deswegen keine Rolle im Spitzenfeld mehr. Schon bei Kilometer 106 führte Kevin Benavides das virtuelle Tagesklassement an. Vorne holte Barreda Brabec ein und fuhr somit drei Minuten zu. Die beiden bestritten die weitere Etappe dann gemeinsam. Auch Walkner mischte heute im Spitzenfeld mit.

Brabec verteidigt mit konstanter Fahrt seine Führung

Mit Fortdauer der Etappe führte Barreda das virtuelle Klassement an. Nach vier Stunden und 37 Minuten sicherte sich der Honda-Pilot unter Vorbehalt seinen ersten Etappensieg in diesem Jahr. Mit knapp drei Minuten Rückstand belegte Walkner den zweiten Platz. Luciano Benavides folgte mit einer weiteren KTM auf Rang drei.

Ricky Brabec

Ricky Brabec machte auch zu Beginn der zweiten Woche keine großen Fehler

Foto: KTM

Brabec setzte seine konstante Fahrt fort und kam mit dreieinhalb Minuten Rückstand auf dem vierten Platz ins Ziel. Kevin Benavides klassierte sich als Sechster. Allerdings hatte Benavides an der Unfallstelle von Goncalves angehalten, um zu helfen. Benavides könnte deshalb diese Zeit gutgeschrieben bekommen, weshalb das Tagesergebnis noch unter Vorbehalt ist.

Auch Toby Price (KTM) hatte an der Unfallstelle von Goncalves angehalten. Der Australier kam mit über einer Stunde Rückstand ins Ziel. Auch bei ihm könnte die Rennleitung noch Zeit gutschreiben.

Im Gesamtklassement baute Brabec seinen Vorsprung auf Pablo Quintanilla (Husqvarna) auf fast 25 Minuten aus. Quintanilla hat seit Tagen mit einer Sehnenscheidenentzündung in der linken Hand zu kämpfen. Das bereitete ihm heute auf der langen Etappe Schmerzen und erklärt seinen Zeitverlust von rund sieben Minuten auf Barreda.

Ignacio Cornejo (Honda) rückte auf den dritten Platz nach vor und Barreda auf Rang vier. Walkner ist nun Fünfter und hat 33:04 Minuten Rückstand. Heute konnte der Österreicher eine halbe Minute auf Brabec aufholen. Morgen wird in einer Schleife rund um Wadi Al-Dawasir gefahren.

Ergebnis der 7. Etappe (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 Spain Joan Barreda Honda 4:37:45 Stunden
2 Austria Matthias Walkner KTM +02:54 Minuten
3 Argentina Luciano Benavides KTM +03:25
4 United States Ricky Brabec Honda +03:29
5 Chile Ignacio Cornejo Honda +04:49
6 Argentina Kevin Benavides Honda +06:35
7 Chile Pablo Quintanilla Husqvarna +07:21
8 United States Andrew Short Husqvarna +07:39
9 Argentina Franco Caimi Yamaha +08:36
10 Czech Republic Martin Michek KTM +13:06

Gesamtwertung nach 7 von 12 Etappen (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 United States Ricky Brabec Honda 28:25:01 Stunden
2 Chile Pablo Quintanilla Husqvarna +24:48 Minuten
3 Chile Ignacio Cornejo Honda +27:01
4 Spain Joan Barreda Honda +29:29
5 Austria Matthias Walkner KTM +33:04
6 Argentina Luciano Benavides KTM +38:58
7 United States Skyler Howes Husqvarna +1:15:02 Stunden
8 Argentina Franco Caimi Yamaha +1:15:31 
9 France Adrien Metge Sherco +1:39:36
10 United States Andrew Short Husqvarna +1:40:49

Mit Bildmaterial von KTM.

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Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Event Rallye Dakar
Autor Gerald Dirnbeck