Toyota spuckt große Töne: Alles andere als ein Dakar-Sieg wäre eine Niederlage

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Toyota spuckt große Töne: Alles andere als ein Dakar-Sieg wäre eine Niederlage
Sergio Lillo
Autor: Sergio Lillo
Co-Autor: André Wiegold
06.01.2019, 20:50

Toyota möchte bei der Rallye Dakar 2019 mit allen Mitteln den Sieg holen – Im Jahr 2018 fuhr Gazoo auf das Podium

Toyota hat mit seinem Team Gazoo bei der Rallye Dakar 2019 in Peru nur ein Ziel: den Sieg! In den vergangenen sieben Jahren hatten die Japaner gegen Peugeot und MINI immer das Nachsehen. Bei der 41. Version der Traditionsrallye, die nur in Peru stattfinden wird, möchte Toyota endlich an die Spitze fahren. Laut Teamchef Glyn Hall war schon im vergangenen Jahr der Sieg das Ziel gewesen.

"Dieses Jahr müssen wir einfach gewinnen", sagt er gegenüber 'Motorsport.com'. "Wir haben ein gutes Auto, gute Fahrer und dasselbe Team wie im vergangenen Jahr." Die Kontinuität im Rennstall würde sich positiv auf die Leistung der Mannschaft auswirken. Früher habe Toyota schon mehrmals die Chance gehabt, zu gewinnen, kam aber nur auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel.

Die Toyota-Fahrer Nasser Al Attiyah und Giniel de Villiers wissen bereits, wie es ist, die Rallye Dakar zu gewinnen. Während der Fahrer aus Katar in den Jahren 2011 und 2015 an der Spitze war, schaffte es der Südafrikaner im Jahr 2009 zu gewinnen. Bernhard Ten Brinke, der die beiden unterstützen wird, hat ebenfalls schon bewiesen, vorne mithalten zu können. Im Jahr 2018 gewann er die elfte Etappe.

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Gegenüber 'Motorsport.com' sagt de Villiers: "Wir hoffen, einen gut Job abzuliefern. Wir müssen Toyota einfach den ersten Platz einfahren. Unser Ziel ist es, um den Sieg zu kämpfen und unser Bestes zu geben." De Villiers ist ein Garant für Konstanz: Gleich bei 15 Rallyes verbuchte er keinen einzigen Ausfall. "Wir haben dieses Jahr eine größere Chance, zu gewinnen", meint er. "Das Team, dass weniger Fehler macht, wird siegen."

Am Fahrzeug habe Toyota einige "kleine Details" verändert, um den Unterschied zu machen, so Teamchef Hall. Er sagt: "Die Basis ist dieselbe. Wir haben den Kühler verändert, weil wir vergangenes Jahr zu stark gekühlt haben." Außerdem habe Toyota an der Radaufhängung und den Stoßdämpfern gearbeitet.

"Wir haben das Auto für die Fahrer komfortabler gemacht", sagt Hall. "Der Sitz war vorher zu hoch. Wegen des einen Millimeter kleineren Luftmassenbegrenzers haben wir rund fünf Prozent weniger Leistung." Der Motor sei aber angepasst worden und würde so gut funktionieren. Das mache den Teamchef optimistisch, die Rallye in diesem Jahr gewinnen zu können.

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