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Bruno Spengler: Das Fahren in der DTM hat sich verändert

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Bruno Spengler: Das Fahren in der DTM hat sich verändert
Autor:
Co-Autor: Sven Haidinger
04.08.2019, 06:55

Er muss es wissen: Was BMW-Pilot Bruno Spengler alles echter DTM-Routinier an der modernen DTM findet

Bruno Spengler gehört nicht nur zu den Fahrern, die ihren Enkelkindern noch von der V8-Ära der DTM erzählen können. Als der BMW-Pilot bereits 2005 (damals noch mit Mercedes) in der DTM begonnen hat, sahen die Autos auch noch ganz anders aus. Mittlerweile hat die Serie eine halbe Saison mit den neuen Vierzylinder- Turbo-Motoren hinter sich. Und dem DTM-Meister von 2012 scheint auch die Moderne zu liegen.

"Das Fahren hat sich verändert", stellt der Routinier fest. Er betont aber auch: "Die neue DTM ist gut in Form, macht Spaß und produziert großartige Rennen." Am Norisring holte Spengler mit dem neuen Paket seinen ersten Sieg seit zwei Jahren.

Bruno Spengler hat in 15 Jahren DTM schon einige Regel- und technische Änderungen mitgemacht. Angefangen mit der AMG-Mercedes C-Klasse, der noch ein relativ einfaches Erscheinungsbild hatte und auf 470 PS eingegrenzt war. Mit ihr wurde Spengler zweimal Vizemeister und zweimal Dritter der Gesamtwertung. Ab 2012 ging die DTM mit ihren Autos schon in eine aggressivere Richtung. Und prompt wurde Spengler mit dem BMW M3 DTM Meister.

Bruno Spengler

Mr. Norisring: Kein DTM-Fahrer hat öfter im "fränkischen Monaco" gewonnen

Foto: LAT

Die Generation 2019 besticht nun mit vereinfachter Aerodynamik und deutlich weniger Leistungsgewicht. Zusammen mit dem neuen Turbopaket macht das die DTM noch schneller. Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar.

"Das erste Mal, als ich in die neuen Autos gestiegen bin, hatte ich Riesenspaß", erklärt Spengler. "100 PS mehr mit dem Vierzylinder, das macht schon was aus. Wir waren bisher auf allen Strecken, auf denen wir gefahren sind, schneller.

Die Autos sind erstaunlich, machen Spaß, sind schwieriger, was die Reifen angeht, weil wir mehr Leistung haben und mehr Energie in die Reifen kommt. Das wirkt sich auf die Strategie und das Timing der Boxenstopps aus."

Das komplett neue Konzept, dass sich mit Blick auf die Super-GT-Kooperation am Class-1-Reglement orientiert, steckt noch in den Kinderschuhen. Das haben in der ersten Saisonhälfte alle Hersteller schon zu spüren bekommen.

"Diese Motoren produzieren eindeutig mehr Vibrationen als früher. Das schafft seine ganz eigenen Probleme. ", erklärt Audi-Pilot Jamie Green und betont daher: "Wenn man bedenkt, wie stark die Testmöglichkeiten aus Kostengründen limitiert sind, dann haben alle Hersteller einen Mega-Job gemacht, dass diese Autos halbwegs zuverlässig funktionieren."

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Auch Green fährt schon seit 2005 in der DTM. Der Brite sammelte aber erst jetzt seine ersten Turbo-Erfahrungen. "Ich wusste nicht, was auf mich zukommt", räumt er ein. "Es ist eine Freude, so ein Auto zu fahren, das nicht zu wenig Power hat.

In all den Jahren, die ich in der DTM gefahren bin, besonders seit Einführung der breiteren Autos ab 2012, mit den breiten Reifen, war das Auto für dieses Chassis etwas zu leistungsschwach. Jetzt passt das zusammen. Jetzt ist es rundherum ein ordentliches Rennauto."

Mit Bildmaterial von BMW.

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Rennserie DTM
Autor Rebecca Friese