Budapest-Strafen: Mattias Ekström hält Erklärungsversuche für ein "Märchen"

Ex-Champion Mattias Ekström hat seine Zweifel daran, dass die in Budapest beanstandeten Teile bei BMW und Mercedes auf Kollisionen zurückzuführen sind.

"Das ist ein Märchen", sagte Ekström bei Sport1, nachdem sowohl Jens Marquardt von BMW als auch Ulrich Fritz von Mercedes jeweils erklärt hatten, die Unterböden an den Fahrzeugen von Marco Wittmann und Daniel Juncadella seien im Zuge von Zwischenfällen auf der Strecke abgeschliffen worden.

Ekström vermutet eher eine zu aggressive Einstellung und meint: "Alle Hersteller gehen an die Grenze. Wir fahren auch nicht weit weg von den Limits. Und wenn so etwas passiert, muss man es in Kauf nehmen. Man kann ja locker etwas weiter weggehen von der Grenze, dann muss man nach einer Kollision nicht die Angst haben, dass etwas passiert."

Ein solcher Regelverstoß, wie er in Budapest bei BMW und Mercedes festgestellt wurde, sei aber trotzdem nichts Ungewöhnliches oder gar Verwerfliches, sagt Ekström. "Das gehört zum Spiel. Jeder will gewinnen."

"Auch ich selbst bin schon über das Limit gegangen", meint der zweimalige DTM-Champion und fügt hinzu: "Das gehört zum Sport. Da muss man aber auch damit rechnen, dass es schiefgeht."

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Budapest
Rennstrecke Hungaroring
Fahrer Mattias Ekström , Marco Wittmann , Daniel Juncadella
Artikelsorte News
Tags audi, bmw, budapest, dtm, jens marquardt, mercedes, strafe, ulrich fritz, unterboden