Die erfolgreichsten DTM-Automodelle aller Zeiten

Vom Alfa Romeo 155 V6 Ti bis zum Volvo 240 Turbo: Wir werfen einen Blick auf die legendären Fahrzeuge der DTM-Geschichte und stellen die erfolgreichsten Automodelle vor!

Volvo 240 Turbo

Volvo 240 Turbo
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Von 1984 bis 1986 war Volvo als Siegermarke in der DTM vertreten. In dieser Zeit brachten es die Skandinavier mit dem 240 Turbo (im Bild rechts) zu insgesamt fünf Laufsiegen. Per Stureson aus Schweden steuerte das Fahrzeug in der Saison 1985 sogar zum Meistertitel.

Foto ITR eV

Rover Vitesse

Rover Vitesse
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32 Rennen bestritt Rover zwischen 1984 und 1986 in der DTM. Mit dem Vitesse-Automodell gelangen der britischen Traditionsmarke insgesamt sechs Rennerfolge. Der Däne Kurt Thiim krönte sich 1986 zum DTM-Champion.

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BMW 635 CSi

BMW 635 CSi
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BMW war in der DTM ab 1984 von Anfang an im Starterfeld vertreten und stellte mit dem Deutschen Volker Strycek auch den ersten Titelträger. Sein Meisterauto damals: der 635 CSi. Bis 1986 fuhren BMW-Piloten damit sechs Siege ein. Strycek wurde jedoch ohne Lauferfolg Champion!

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AMG-Mercedes C-Coupé

AMG-Mercedes C-Coupé
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Wir springen in die Moderne und zum AMG-Mercedes C-Coupé, das zwischen 2012 und 2014 in der DTM eingesetzt wurde. Damit erzielten die Piloten zwar weder Fahrer- noch Herstellertitel, aber insgesamt acht Rennsiege.

Opel Astra Coupé

Opel Astra Coupé
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Vom Start der neuen DTM im Jahr 2000 bis zum Ende der Saison 2004 war Opel mit dem Astra Coupé am Start. Die Meistertitel gingen in dieser Zeit zwar an Audi und Mercedes, doch Opel-Piloten durften sich immerhin achtmal als Rennsieger feiern lassen.

Abt-Audi TT-R

Abt-Audi TT-R
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In der neuen DTM ab 2000 war Audi zunächst nicht werksseitig vertreten. Aber Audi-Tuner Abt brachte das TT-R-Modell von 2000 bis 2003 dennoch an den Start. Und 2002 gelang der Mannschaft aus dem Allgäu mit Laurent Aiello der große Wurf: DTM-Meister! Obendrein wurden mit dem TT-R insgesamt acht Rennsiege erzielt.

BMW M4 DTM

BMW M4 DTM
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BMW setzt seit der DTM-Saison 2014 das M4-Modell in der DTM ein. Und der Erfolg stellte sich gleich im ersten Jahr ein: Marco Wittmann lenkte das Auto zum Gesamtsieg in der Fahrerwertung, 2015 siegte die BMW-Mannschaft in der Herstellerwertung. Bisher hat die Marke aus München zehn Rennen mit dem M4 gewonnen.

Opel Calibra V6 4x4

Opel Calibra V6 4x4
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In der DTM-Nachfolgeserie ITC schlug 1996 die große Stunde von Opel: Die Marke aus Rüsselsheim gewann neun Rennen mit dem Calibra V6 und mit Manuel Reuter am Saisonende auch den Titel. Insgesamt war das Fahrzeug ab 1994 zwölfmal siegreich. Doch das Aus der ITC nach der Debütsaison beendete auch die Rennkarriere des Autos…

Foto Opel

Audi RS5 DTM

Audi RS5 DTM
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14 Siege kann Audi bisher mit dem RS5-Modell vorweisen. Seit 2013 ist die Marke aus Ingolstadt mit diesem Fahrzeug in der DTM vertreten. Und auch hier stellte sich gleich im ersten Jahr der große Erfolg ein: Mike Rockenfeller fuhr 2013 zum Meistertitel, 2014 holten die Audi-Piloten den ersten Platz in der Herstellerwertung. 2015 wiederum blieb die Marke ohne Titel, sicherte sich aber in zehn von 18 Rennen den Laufsieg.

Audi V8 quattro

Audi V8 quattro
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Mit dem V8 quattro war Audi zu Beginn der 1990er-Jahre erstmals werksseitig in der DTM unterwegs. Und das sehr erfolgreich: Hans-Joachim Stuck fuhr 1990 zum Titelgewinn, Frank Biela machte Audi im Folgejahr erneut zum Meister. Insgesamt bringt es der V8 quattro bei 59 Rennteilnahmen auf stolze 19 Siege!

Ford Sierra

Ford Sierra
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Von 1985 bis 1989 trat Ford mit dem Sierra-Modell (und unterschiedlichen Motoren) in der DTM an. Die ersten Siege ließen nicht lange auf sich warten. Doch erst 1988 gelang der Durchbruch: Der spätere Mercedes-Fahrer Klaus Ludwig avancierte im Sierra-Cosworth zum Seriensieger und holte sich auch den Fahrertitel. Klaus Niedzwiedz erzielte ein Jahr später den letzten von insgesamt 29 Sierra-Erfolgen in der DTM.

Foto ITR eV

AMG-Mercedes CLK

AMG-Mercedes CLK
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In der neuen DTM ab 2000 schickte Mercedes das CLK-Modell ins Rennen. Es war von Anfang an das Maß der Dinge in der wiederbelebten Serie: Bernd Schneider fuhr damit 2000, 2001 und nochmals 2003 zum Meistertitel. In 56 Rennen bis 2004 war der CLK nicht weniger als 30 Mal siegreich, was die Vormachtstellung von Mercedes in dieser Zeit unterstreicht!

Audi A4 DTM

Audi A4 DTM
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2004 betrat Audi mit dem A4 zum zweiten Mal werksseitig DTM-Boden. Und das Automodell leistete der Marke aus Ingolstadt bis in die Saison 2011 hinein wertvolle Dienste. Mattias Ekström (2004 und 2007) sowie Timo Scheider (2008 und 2009) kamen mit dem A4 jeweils zweimal zu Meisterehren. Martin Tomcyzk verabschiedete das Fahrzeug 2011 schließlich mit einem weiteren Titelgewinn in den Rennruhestand. Und das nach fast 200 Einsätzen, bei denen Audi-Piloten insgesamt 34 Siege und 120 Podestplätze erzielt hatten.

Alfa Romeo 155 V6 Ti

Alfa Romeo 155 V6 Ti
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Alfa Romeo eroberte die DTM ab 1993 im Sturm. Die italienische Traditionsmarke trat der Meisterschaft mit dem 155 V6 Ti bei und fuhr gleich im ersten Jahr mit Nicola Larini zum Titelgewinn in der Fahrerwertung. Alfa Romeo gewann mit diesem Auto zwar keine weiteren Meisterschaften, wohl aber viele Einzelrennen: 41 an der Zahl bis 1996!

AMG-Mercedes 190E

AMG-Mercedes 190E
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In unterschiedlichen Ausführungen brachte Mercedes zwischen 1985 und 1993 das Modell 190E in der DTM an den Start. Bis heute zählt dieses Fahrzeug zu den beliebtesten bei den Fans der Rennserie. Wohl auch aufgrund seiner zahlreichen Erfolge in über 200 Rennen: Stolze 51 Siege erzielten Mercedes-Fahrer mit dem 190E und insgesamt 166 Podestplätze. 1991 bis 1993 sicherte sich die Marke damit auch den Herstellertitel. Nur einmal allerdings gab es auch die Fahrerkrone: 1992 setzte sich Klaus Ludwig durch.

AMG-Mercedes 190E

AMG-Mercedes 190E
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Wie wandelbar der Mercedes 190E war, zeigt sich bei einem Blick in die Historie des Fahrzeugs. So sah das Auto 1988 aus!

AMG-Mercedes 190E

AMG-Mercedes 190E
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Und das ist die Version des 190E für das Klasse-1-Reglement in der Saison 1993. Ein Jahr, bevor das Auto von der C-Klasse abgelöst wurde.

BMW M3

BMW M3
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Von 1987 bis 1994 und von 2012 bis 2013 diente der M3 als Einsatzfahrzeug von BMW in der DTM. Und zu den Glanzzeiten trug dieses Auto die wohl markantesten Farben in der Geschichte der DTM: Weiß mit Blau und Rot. Auch dieses Fahrzeugmodell trat in unterschiedlichen Ausführungen in Erscheinung und war ebenfalls eine feste Größe: 51 Siege und 176 Podestplätze bei insgesamt 146 DTM-Einsätzen sprechen für sich. Eric van de Poele (1987), Roberto Ravaglia (1989) und Bruno Spengler (2012) fuhren mit dem M3 zum Fahrertitel. Von 1987 bis 1990 und von 2012 bis 2013 sicherte sich BMW damit zudem jeweils den Herstellertitel.

Foto BMW AG

BMW M3 DTM

BMW M3 DTM
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Der Vollständigkeit halber: So sah die Neuauflage des M3 ab 2012 aus. Mit seinem berühmten Vorgänger hat dieses Fahrzeug aber freilich nur den Namen gemein.

AMG-Mercedes C-Klasse

AMG-Mercedes C-Klasse
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Und hier ist die absolute Nummer eins: die AMG-Mercedes C-Klasse. Kein anderes Automodell hat so viele DTM-Rennen bestritten (250), kein anderes Fahrzeug war so erfolgreich. Hier ist die stolze Bilanz: 84 Siege zwischen 1994 und 1996 sowie zwischen 2004 und 2011. Dazu: 59 Pole-Positions, 237 Podestplätze und 88 schnellste Runden. Mit der C-Klasse holte Bernd Schneider zwei seiner fünf DTM-Titel (1995 und 2006), außerdem wurden damit Klaus Ludwig (1994) sowie Gary Paffett (2005) und Paul di Resta (2010) DTM-Champions. Von 1994 bis 1996 und von 2005 bis 2006 sowie 2010 stellte Mercedes mit der C-Klasse auch den Gewinn der Herstellerwertung sicher. All dies macht das Automodell zum erfolgreichsten der DTM-Geschichte seit 1984!

AMG-Mercedes C-Klasse

AMG-Mercedes C-Klasse
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Auch hier der Blick auf die C-Klasse, die in veränderter Form noch einmal an den Start gebracht wurde. Und für dieses Fahrzeug gilt ebenfalls: Der Name ist das einzige, was dieses Auto mit der C-Klasse aus den 1990er-Jahren verbindet. Doch beide Varianten (hier aus der Saison 2006) haben ihren Teil zur Erfolgsstory des Automodells beigetragen!

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Tags alfa romeo, audi, bmw, chevrolet, dtm, ford, geschichte, historie, mercedes, opel, rover, volvo