DTM 2016: Gewinner und Verlierer in Zandvoort

Robert Wickens (Mercedes) und Jamie Green (Audi) sind die Sieger der DTM-Rennen in Zandvoort 2016, doch es gibt noch mehr Gewinner – und auch Verlierer!

Gewinner: Jamie Green (Audi)

Gewinner: Jamie Green (Audi)
1/12

Auf einmal ist Jamie Green wieder richtig bei der Musik und erster Verfolger von Marco Wittmann in der Gesamtwertung. Mit Platz fünf und Platz eins holte er in Zandvoort nämlich die meisten Punkte aller Fahrer (35) und machte sich damit zu einem Favoriten im Titelkampf. Und das, obwohl er in den ersten drei Rennen des Jahres gar nicht gepunktet hatte. Seither kam Green immer auf einer Top-5-Position ins Ziel, wenn er das Ziel sah.

Gewinner: Marco Wittmann (BMW)

Gewinner: Marco Wittmann (BMW)
2/12

Mit einem zweiten und einem vierten Platz hat Marco Wittmann einmal mehr am meisten Punkte aller BMW-Fahrer gesammelt und seine Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Sein Teamchef Stefan Reinhold spricht gar davon, dass Wittmann derzeit so gut wie 2014 fahre – und da wurde der Deutsche bekanntlich DTM-Champion!

Gewinner: Gary Paffett (Mercedes)

Gewinner: Gary Paffett (Mercedes)
3/12

„Na endlich!“ Das wird sich Gary Paffett gedacht haben. Mit den Plätzen vier und zwei holte der Ex-Champion in Zandvoort auf einen Schlag mehr Punkte als er bis dato in der gesamten Saison 2016 eingefahren hatte – 30 an der Zahl. Nun steht er bei 52 Punkten und Platz zehn in der Gesamtwertung.

Gewinner: Esteban Ocon (Mercedes)

Gewinner: Esteban Ocon (Mercedes)
4/12

Im neunten DTM-Rennen erstmals in den Punkten: Esteban Ocon hat den ersten großen Schritt gemacht und sich in die Top 10 gefahren. Das dürfte ihm Auftrieb geben für die weiteren Rennwochenenden!

Gewinner: Rene Rast (Audi)

Gewinner: Rene Rast (Audi)
5/12

Am Samstagabend noch auf einer Grillparty in Deutschland, am Sonntagmorgen schon im Audi RS 5 DTM in Zandvoort: Rene Rast sprang sehr kurzfristig für den verletzten Adrien Tambay ein und absolvierte sein erstes DTM-Rennen mit Bravour. Keine Fehler, solide Leistung – das war ein guter Einstand. Umso mehr, weil Rast das aktuelle Audi-Fahrzeug vorher noch nicht mal getestet hatte.

Gewinner: BMW

Gewinner: BMW
6/12

Die Laufsiege gingen in Zandvoort zwar an Audi und Mercedes, doch BMW reist trotzdem als Gewinner ab. Denn die Marke aus München führt zur Saisonhälfte in allen drei Gesamtwertungen. Und das ruft natürlich auch Kritik auf den Plan, schließlich erhielt BMW vor Saisonbeginn einige Zugeständnisse zur Leistungssteigerung. Aber: Der Vorsprung von BMW ist in Zandvoort auch geschmolzen, denn Audi und Mercedes punkteten besser…

Gewinner und Verlierer zugleich: Edoardo Mortara (Audi)

Gewinner und Verlierer zugleich: Edoardo Mortara (Audi)
7/12

Am Samstag zu Unrecht von der Rennleitung bestraft (die ausgesprochene und abgeleistete Durchfahrtsstrafe bezeichnete die Rennleitung später als Fehleinschätzung aufgrund falscher Daten), am Sonntag als Dritter auf dem Podest: Edoardo Mortara wurde in Zandvoort wichtiger Punkte beraubt und büßte dadurch an Boden im Titelkampf ein. Trotz der Strafen-Panne liegt er nur 17 Punkte hinter Marco Wittmann und zehn Zähler hinter seinem Audi-Kollegen Jamie Green.

Gewinner und Verlierer zugleich: Robert Wickens (Mercedes)

Gewinner und Verlierer zugleich: Robert Wickens (Mercedes)
8/12

Es hätte das Wochenende von Robert Wickens werden können. Denn nach seinem Sieg im Samstagsrennen lag er auch am Sonntag aussichtsreich an zweiter Stelle. Doch ein später Reifenschaden warf ihn zurück auf Platz 16 und kostete ihn wertvolle Punkte. Mit 83 Punkten belegt er nur noch Rang vier in der Fahrerwertung.

Gewinner und Verlierer zugleich: Christian Vietoris (Mercedes)

Gewinner und Verlierer zugleich: Christian Vietoris (Mercedes)
9/12

Im Samstagsrennen erzielte Christian Vietoris seinen ersten Podestplatz der Saison 2016 und machte damit das Norisring-Wochenende wenigstens teilweise vergessen. Dort war er in Führung liegend abgeschossen worden. Aber das Pech kehrte am Sonntag zurück: Kurz vor Schluss, und wieder auf Podestkurs liegend, setzte ein Reifenschaden seinem Rennen ein Ende.

Verlierer: Maxime Martin (BMW)

Verlierer: Maxime Martin (BMW)
10/12

Maxime Martin hatte bis Zandvoort nur einmal nicht gepunktet. Jetzt kam ein zweites Rennen ohne zählbares Ergebnis hinzu, außerdem „nur“ ein zehnter Platz im ersten Lauf. Die Ausbeute für den sonst so konstanten BMW-Piloten fiel dieses Mal also erstaunlich gering aus.

Verlierer: Maximilian Götz (Mercedes)

Verlierer: Maximilian Götz (Mercedes)
11/12

Ein Abflug im Qualifying, ein Startcrash am Samstag und ein Radverlust am Sonntag: Für Maximilian Götz lief beim DTM-Rennwochenende in Zandvoort überhaupt nichts. Nach den ersten Saisonpunkten am Norisring gab’s nun also eine bittere Enttäuschung für den jungen Deutschen.

Foto DTM

Verlierer: Phoenix-Audi

Verlierer: Phoenix-Audi
12/12

Mit nur sechs Punkten aus bisher zehn Rennen sind Mike Rockenfeller und Timo Scheider bei Phoenix-Audi die schlechteste Fahrerpaarung der ersten Saisonhälfte und das Team steht an 12. und letzter Stelle der Gesamtwertung. Bei den beiden Ex-Champions klappt in diesem Jahr bis dato überhaupt nichts: Zandvoort war das dritte Rennwochenende in Folge ohne Top-10-Ergebnis.

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Rennserien DTM
Veranstaltung Zandvoort
Rennstrecke Zandvoort
Artikelsorte Fotostrecke
Tags audi, bmw, dtm, mercedes, zandvoort