DTM: Auch Mercedes verzichtet auf Einspruch gegen Budapest-Disqualifikation

Neben BMW hat sich auch Mercedes dazu entschlossen, gegen den Wertungsausschluss vom DTM-Rennen auf dem Hungaroring nicht in Berufung zu gehen.

Sowohl DTM-Tabellenführer Marco Wittmann (RMG-BMW) als auch Daniel Juncadella (HWA-Mercedes) wurden am Sonntag wenige Stunden nach Ende des 2. DTM-Rennens auf dem Hungaroring in Budapest disqualifiziert.

Wittmann, der als 4. ins Ziel gekommen war, verlor damit einen beträchtlichen Teil seines Punktevorsprungs im Titelkampf. Der direkt vor Wittmann angekommene Juncadella wurde um den 1. Podestplatz seiner DTM-Karriere gebracht.

Nachdem seitens BMW und Mercedes zunächst ein Einspruch angekündigt wurde, haben sich nun beide Hersteller dazu entschlossen, die Disqualifikation zu akzeptieren. Dies bestätigt der DMSB.

"Die Teams RMG (11 WIT) und HWA (12 JUN) werden die am Sonntag angekündigten Berufungen gegen die Entscheidungen der Sportkommissare nicht weiterverfolgen. Dies haben beide Teams dem DMSB mitgeteilt. 11 WIT und 12 JUN bleiben damit vom Sonntagsrennen in Budapest ausgeschlossen. Das neue Rennergebnis ist damit endgültig."

Grund für den doppelten Wertungsausschluss war eine Unterschreitung der Mindesthöhe der Bodenplatte (6 Millimeter) an den Autos von Wittmann und Juncadella.

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Budapest
Rennstrecke Hungaroring
Fahrer Marco Wittmann , Daniel Juncadella
Teams BMW Team RMG , HWA AG
Artikelsorte News
Tags berufung, bmw, budapest, disqualifikation, dmsb, dtm, einspruch, mercedes, strafe, ungarn, wertungsausschluss