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DTM-Boss Berger "überrascht": Wie Sebastien Loeb in der DTM landete

Wieso DTM-Boss Gerhard Berger überrascht davon war, dass Sebastien Loeb dieses Jahr seiner Serie startet und was ihm am neunmaligen Rallye-Weltmeister imponiert

Schon 2019 versuchte Gerhard Berger, Valentino Rossi in die DTM zu lotsen, doch der Motorrad-Superstar hat sich entschieden, seinen GT3-Einstieg in der GT-World-Challenge Europe durchzuziehen. Dafür darf sich der DTM-Boss mit Sebastien Loeb, der beim Saisonauftakt bei AF Corse Nick Cassidy ersetzt, über einen anderen großen Namen freuen.

"Neunfacher Weltmeister - ich würde sagen, das ist die gleiche Kategorie wie Rossi", grinst der DTM-Boss. "Wo immer er angetreten ist, hat er ehrgeizig sein Ziel verfolgt, bis er ganz vorne war. Er hat sogar das Race of Champions gegen Sebastian Vettel gewonnen und ist ein super Kaliber."

Doch wie kam es dazu, dass Loeb den Weg in die DTM fand? Hat Berger seine guten Kontakte zu Red Bull genutzt, um den Superstar in seiner Serie zu lotsen?

"Loeb war ein absoluter Red-Bull-Gedanke"

"Nein", antwortet Berger. "Loeb war ein absoluter Red-Bull-Gedanke, zu meiner eigenen Überraschung." Laut eigenen Angaben erfuhr der DTM-Boss erstmals von der Idee, Loeb in der DTM einzusetzen, als ihn Thomas Überall informierte, der beim Energy-Drink-Konzern als Motorsport-Manager agiert.

"Thomas von Red Bull hat mir gesagt, das es unsere Idee wäre", bestätigt Berger. "Und dann hat's bei mir Klick gemacht." Loeb wird seit 2008 von Red Bull unterstützt und kam durch die Absage der Wüstenrallye in Kasachstan, die vom 25. bis 30. April geplant war, als Kandidat für den Auftakt in Portimao infrage.

Berger hat in Hockenheim bei den Testfahrten bereits mit Loeb gesprochen, zu dem er im Gegensatz zu Rossi in den vergangenen Jahren trotz des gemeinsamen Red-Bull-Umfelds bisher keinen direkten Kontakt hatte.

Monoposto-Spezialist? "Ein so ein Blödsinn!"

"Er ist ein bisschen verschlossen, aber schon ein interessanter Typ. Vor allem, weil er immer so brutal Leistung abliefert", so Berger über Loeb. Was er am 48-jährigen Elsässer schätzt? Dass er alles fährt, egal ob Rundstrecke, Rallye oder Motorrad. "Wenn ich Rennfahrer höre, die sagen, ich bin Monoposto-Spezialist, alles andere kann ich nicht, dann sag ich: So ein Blödsinn! Ein Rennfahrer kann alles oder nichts fahren", sagt Berger.

"Und Loeb ist genau so ein Beispiel. Der ist neunmal Rallye-Weltmeister geworden, gewinnt dann mal schnell das Race of Champions gegen Vettel und dann fährt er bei der Rallye Dakar auf den zweiten Platz", beschreibt er den Elsässer.

Berger sieht Parallelen zu Röhrl und Vettel

Und findet einen passenden Vergleich: "Der Walter Röhrl war auch so. Der ist auch schnell mal wo reingesprungen und gleich mal gefahren. Oder Sebastian Vettel, der immer alles gefahren ist und mit allem Spaß gehabt hat. Es ist für mich immer eine Freude und eine Wohltat, solche Rennfahrer zu treffen."

Oder Valentino Rossi? Berger kann die Entscheidung des Italieners verstehen, sich nicht auf Anhieb die DTM anzutun. "Ich habe mit Valentino immer wieder Kontakt gehabt - und den reizt auch die DTM, das war früher auch schon so", verweist er auf Rossis Mercedes-Test im Jahr 2006.

"Nur wenn der jetzt vom Motorrad ins Auto umsteigt und frisch in die DTM reinkommt, mit diesem Fahrerniveau, dann ist es fast unmöglich, dort gut mitzufahren." Aus Marketingsicht und wirtschaftlich hätte es Berger zwar "gerne gesehen", wenn Rossi dieses Jahr in der DTM an den Start gegangen wäre, "aber als Sportler bin ich fast froh, dass er die Entscheidung so getroffen hat", sagt Berger.

Mit Bildmaterial von DTM.

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