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DTM-Einsatz durch HWA: Aston Martin erteilt Absage

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DTM-Einsatz durch HWA: Aston Martin erteilt Absage
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29.01.2020, 17:31

Wie der Aston-Martin-Konzern auf das HWA-Angebot, den Vantage-Boliden in der DTM selbst einzusetzen reagiert, und was das für die Boliden bedeutet

HWA-Chef Hans Werner Aufrecht hat DTM-Boss Gerhard Berger das Angebot gemacht, dass die in Affalterbach stehenden Aston-Martin-Boliden nach R-Motorsports DTM-Ausstieg von seinem Unternehmen eingesetzt werden könnten. Doch dieses Szenario rückt nun in weite Ferne: Der Aston-Martin-Konzern hat kein Interesse an einem Einsatz.

"Aston Martin Lagonda hat keine Pläne, ein Werksprogramm in der DTM durchzuführen", antwortet ein Sprecher des Konzerns auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com', ob es vorstellbar wäre, HWA die Lizenz für den Einsatz der Autos zu übergeben und somit ein Antreten zu ermöglichen.

Denn noch bis Ende 2022 befindet sich Aston Martins exklusive Lizenz für den Einsatz des von HWA entwickelten Aston Martin Vantage in Besitz von R-Motorsport. Und diese Lizenz umfasst alle Serien, die unter Class-1-Reglement stattfinden, also die DTM und die japanische Super-GT-Serie.

Kamelger: Lizenzentzug trotz DTM-Ausstieg kein Thema

"R-Motorsport ist ein geschätzter Partner in einer Reihe von Motorsportaktivitäten auf der ganzen Welt und hat eine exklusive Lizenzvereinbarung mit Aston Martin für den Renneinsatz von Silhouetten, bekannt als Aston Martin Vantage DTM, in der DTM", stellt der Konzern klar.

Andy Palmer, Florian Kamelger, Andreas Baenziger

Aston-Martin-Geschäftsführer Andy Palmer (mi) mit den R-Motorsport-Chefs

Foto: LAT

Eine Änderung dieser Situation dürfte derzeit nicht geplant sein, wie auch R-Motorsport-Teamchef Florian Kamelger andeutet. "Wenn Aston Martin mit uns über diese Lizenz reden will, um sie jemand anderem zu geben, dann werden sie sich sicher mit uns in Verbindung setzen", sagt der Südtiroler auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'.

"Wir sind ja in täglichem Kontakt. Es hat wegen der Geschehnisse in den vergangenen Wochen sehr viele Diskussionen gegeben, aber dazu wurde nie etwas diskutiert."

Aston Martin plant keinen DTM-Werkseinsatz

Wenn die derzeit kriselnde britische Traditionsmarke schon HWA nicht mit einer offiziellen Lizenz ausstatten will, dann könnte man theoretisch immer noch selbst einen Einsatz der Boliden durchführen. Doch auch daran scheint man keinerlei Interesse zu haben. "Wir haben keine Pläne, in die DTM als Hersteller einzusteigen", stellt ein Sprecher klar.

Das heißt, dass die fünf Vantage-DTM-Boliden in der HWA-Fabrik bleiben werden, ehe nach dem gescheiterten Verkauf nach Hongkong ein neuer Käufer gefunden wird. HWA-Vorstand Ulrich Fritz hatte einen Einsatz in der DTM abgesehen von der Lizenzfrage auch wegen der unklaren Finanzierung und des enormen Zeitdrucks als "sehr unwahrscheinlich" eingeschätzt.

Nach dem R-Motorsport-Ausstieg sind derzeit nur 14 Boliden und die zwei verbleibenden Hersteller Audi und BMW für die Ende April beginnende DTM-Saison bestätigt. DTM-Boss Gerhard Berger bemüht sich darum, kurzfristig japanische Super-GT-Hersteller von einem Einstieg zu überzeugen.

Mit Bildmaterial von R-Motorsport.

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Rennserie DTM
Autor Sven Haidinger