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DTM in Monaco: Was Fürst Albert von Bergers Idee hält

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DTM in Monaco: Was Fürst Albert von Bergers Idee hält
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08.07.2019, 13:23

Wie Fürst Albert auf die DTM und auf Gerhard Bergers Idee eines DTM-Gastspiels in Monaco reagiert und was die Fahrer von der Perspektive halten

DTM-Boss Gerhard Berger verblüffte am Samstag am Norisring mit seiner Ankündigung, er würde gerne ein DTM-Rennen in Monaco austragen. Genau darüber wollte er sich beim Besuch von Fürst Albert am Rennsonntag unterhalten. Doch wie sieht nun das monegassische Staatsoberhaupt die Idee des ehemaligen Formel-1-Piloten?

"Wir haben darüber mit Gerhard ein bisschen gesprochen und vielleicht wird es eines Tages diese Möglichkeit geben", schließt Fürst Albert von Monaco ein DTM-Rennen in Monte Carlo nicht aus. "Wir müssen uns ein paar Dinge anschauen."

Sein Eindruck von der DTM, die er erstmals besuchte, ist jedenfalls positiv: "Gerhard hat mich davor schon zu anderen Rennen eingeladen, aber ich hatte nie Zeit. Schön, dass es jetzt geklappt hat. Die Serie ist wunderbar, es gibt einen tollen Wettbewerb, sie präsentiert sich gut und es sind viele Zuschauer hier."

Fürst Alberts Norisring-Programm

Albert traf bereits am Sonntagmorgen an der Rennstrecke in Nürnberg ein und wurde von den Leibwächtern abgeschirmt. Neben einem Besuch in der Hospitality der DTM-Dachgesellschaft ITR und im Fahrerlager der BMW-M1-Procars führte Berger den Fürsten durch die Startaufstellung. Albert schwenkte zudem die Zielflagge und übergab bei der Siegerehrung die Pokale.

Und er hatte genug Zeit, um sich mit Berger, der lange in Monte Carlo gelebt hat und mit dem er bereits öfter Skifahren war, über ein potenzielles DTM-Rennen im Fürstentum zu unterhalten. Man darf also gespannt sein.

Was die Fahrer von Bergers Plan halten

Wenn es nach den Fahrern geht, dann könnte man den Plan übrigens schon bald in die Tat umsetzen. "Ich war dort beim Formel-E-Rennen und einmal bei der Formel 1 vor Ort, und ich würde dort so gerne fahren", stellt Norisring-Sieger Bruno Spengler klar, der in den winkeligen Gassen bereits an einem Go-Kart-Rennen teilnahm. "Es wäre toll, wenn die DTM dort fährt."

Gastiert die DTM bald im Rahmen der Formel 1 in Monaco?

Foto: Pirelli

Auch Audi-Pilot Mike Rockenfeller kennt den Klassiker vom Porsche-Supercup - und er kann Bergers Idee einiges abgewinnen, neben dem "fränkischen Monaco" auch im echten Monaco ein DTM-Rennen auszutragen.

"Der Norisring ist jedes Jahr ein Highlight für mich und zeigt das Potenzial", sagt er. "Wir haben hier die meisten Zuschauer, sie kommen nah an uns heran, die Atmosphäre ist gut und es ist großartig, hier zu sein. Es wäre aber schön, wenn wir zwei Stadtrennen hätten, also Norisring und Monaco, denn dabei handelt es sich um einen der prestigereichsten Orte, an dem man Rennen fahren kann. Da würden wir uns nicht beschweren."

Hätte Jamie Green einen leichten Vorteil?

Und auch Markenkollege Jamie Green ist von der Idee angetan: "Ich wollte Albert bereits fragen, ob ich meine Aufenthaltsgenehmigung wieder haben kann, denn ich habe Monaco erst vor einem Jahr verlassen", scherzt der Brite, der sieben Jahre lang im Fürstentum gelebt hat, aber dort noch nie ein Rennen fuhr. "Die Steuergesetze sind in Monaco viel besser. Das fehlt mir jetzt ein bisschen. Ein Rennen dort wäre cool!"

Aber hätte Green dann einen kleinen Heimvorteil? "Du kennst die Strecke", meint Rockenfeller und erhält von Spengler Rückendeckung. "Ich kenne die guten Kaffeehäuser und Bars", relativiert Green, ehe Rockenfeller einwirft: "Ich dachte, Kimi kennt die besten Bars."

Mit Bildmaterial von ITR.

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Rennserie DTM
Autor Sven Haidinger