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DTM 2017

Gary Paffett: Schwieriges, aber gutes DTM-Jahr 2017

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Gary Paffett: Schwieriges, aber gutes DTM-Jahr 2017
Autor: Julia Spacek
Co-Autor: Roman Wittemeier
03.11.2017, 07:12

Mercedes-Fahrer Gary Paffett spricht über eine schwierige, aber für ihn positive DTM-Saison 2017. Seine Zukunft nach Mercedes-DTM-Ausstieg Ende 2018 ist noch offen.

Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM, Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Spor
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM and Robert Wickens, Mercedes-AMG Team HWA,
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM

In 14 von 18 Rennen in der DTM-Saison 2017 landete Gary Paffett in den Punkterängen. 102 Zähler und Gesamtrang zehn standen nach dem DTM-Finale in Hockenheim für den Mercedes-Fahrer zu Buche. Auch, wenn der Brite in diesem Jahr nur einmal auf dem Podium stand, zieht er eine positive Saisonbilanz. ​"Es war eine schwierige Saison. Aber ich glaube, dass ich ein gutes Jahr hatte​", so Paffett im Gespräch mit 'Motorsport.com'. ​"Ich hatte eine konstante Performance, war oft in den Punkten und habe solide Ergebnisse eingefahren."

Der DTM-Champion von 2005 weiß, dass Platz zehn in der Endabrechnung aus Sicht seines Arbeitsgebers nicht positiv, sondern ​"sehr frustrierend​" ist. Paffett bedauert, dass er nur beim Saisonauftakt als Zweitplatzierter auf dem Podium stand und glaubt, den Grund dafür zu kennen. ​"In einigen Rennen konnte ich nicht das Maximum aus dem Auto rausholen​", so der 36-Jährige.

​"Wir hatten gute Wochenenden, wenn das Auto eigentlich schlecht war. Und als meine Teamkollegen auf dem Podium waren, hatten wir Probleme. Es ging auf und ab​", fasst er sein Jahr zusammen und setzt seine Hoffnung auf die neue Saison. ​"Wir haben viel gelernt und müssen versuchen, im nächsten Jahr konkurrenzfähiger zu sein​", sagt Paffett, der die Saison als drittbester Stern-Fahrer abschloss.

Am Norisring sorgte der Mann aus Bromley für die wohl größte Schrecksekunde der Saison. Am Sonntag crashte Paffetts Mercedes in der Spitzkehre ungebremst in die Seite von Mike Rockenfellers Audi. Beide Fahrzeuge wurden bei dem spektakulären Unfall schwer beschädigt. ​"Rocky​", der sich dabei den Mittelfuß gebrochen hatte, konnte kurz nach dem Crash sein Auto verlassen. Doch Paffett blieb zunächst für lang erscheinende Minuten sitzen, ehe er selbständig das Fahrzeuge verlassen konnte. Wie durch ein Wunder blieb der Brite, bis auf Prellungen, unverletzt.

2018 wird die vorerst letzte Saison von Mercedes in der DTM sein. Die Stuttgarter gaben im Sommer ihren Abschied nach dem Ende der kommenden Saison bekannt. Paffett, der seit 2003 mit den Sternen in der DTM unterwegs ist, möchte im letzten Jahr mit Mercedes wieder um den Titel kämpfen. ​"Mein Plan für nächstes Jahr ist, dass ich wieder dabei sein und um die Meisterschaft kämpfen werde", so der Brite.

Wie es danach für ihn weitergehen wird, weiß er noch nicht. ​"Ich arbeite daran, was ich nach 2018 machen werde​", sagt der dreifache Familienvater. Einen Start bei den 24 Stunden von Le Mans könnte er sich gut vorstellen, genauso, wie Mercedes in die Formel E zu folgen. Doch zunächst richtet er den Fokus auf die DTM-Saison 2018 mit Mercedes und seinen Wunsch, den zweiten DTM-Titel einzufahren. 

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Rennserie DTM
Fahrer Gary Paffett
Autor Julia Spacek
Artikelsorte News