DTM-Titelkandidat Robert Wickens: BMW-Zugeständnisse waren "unvernünftig"

Robert Wickens beklagt sich über die technischen Zugeständnisse, die BMW vor der DTM-Saison 2016 gemacht wurden, und wirft der Marke ein falsches Spiel vor.

Denn das geringere Basisgewicht und der breitere Heckflügel der BMW-Fahrzeuge hätten dazu beigetragen, dass der Hersteller in allen 3 DTM-Gesamtwertungen auf Titelkurs liege.

Daraus schließt Wickens: "BMW wurden zu große Zugeständnisse gemacht. Das ist meine Meinung. Man hätte entweder das Eine oder das Andere erlauben sollen, aber nicht beides. Das war unvernünftig."

"Ich denke, BMW hat die Politik dieser Rennserie zu seinem Vorteil ausgenutzt. Sie wussten wahrscheinlich von Anfang an, dass beides nicht erforderlich sein würde, verlangten aber dennoch beides. Das ist schon ein bisschen lächerlich", meint Wickens gegenüber Motorsport.com.

Ende 2015 habe sich BMW noch darüber beklagt, kein konkurrenzfähiges Auto zu haben. "Und jetzt haben sie das beste Auto, das noch nicht mal das leichteste Fahrzeug im Feld ist", sagt Wickens. "Wie kann man also behaupten, BMW hat diese Zugeständnisse gebraucht?"

"Es ist zwar gut, dass nun ein Audi, ein BMW und ein Mercedes um den Titel kämpfen. Aber es wäre eine ganz andere Meisterschaft, wenn BMW fair vorgegangen wäre."

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