DTM-Fahrer Marco Wittmann: "Ich bin einfach sprachlos"

Nach seinem Wertungsausschluss im Sonntagsrennen der DTM-Saison 2017 in Zandvoort zeigt sich BMW-Pilot Marco Wittmann sehr enttäuscht.

Der Deutsche hatte den 2. Lauf für sich entschieden, sein Fahrzeug aber fiel im Parc Fermé mit zu wenig Sprit im Tank auf. Weil die erforderliche Benzinprobe nicht mehr entnommen werden konnte, wurde Wittmann disqualifiziert.

"Unglaublich", erklärt der zweimalige DTM-Champion nach seinem "kurzen Moment des Lachens und des Erfolgs". Wittmann weiter: "Ich bin einfach sprachlos."

"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber da kann man als Fahrer nichts machen. Wir müssen das akzeptieren und sicherstellen, dass so etwas nicht mehr vorkommt."

"Es war für mich trotzdem ein mega Wochenende", sagt Wittmann. "Unsere Pace war sehr gut. Am Nürburgring greifen wir wieder an."

BMW-Sportchef Jens Marquardt verspricht derweil eine Aufklärung der Spritpanne: "Wir werden uns genau ansehen, wie es dazu gekommen ist."

RMG-Teamchef Stefan Reinhold hat bereits eine Spur. Er sagt: "Leider mussten wir bei der Analyse nach dem Rennen feststellen, dass wir als Team in der Handhabung der Tankanlage einen Fehler gemacht haben und daher am Ende zu wenig Benzin im Tank war. Das ist bitter, aber wir verlieren und gewinnen zusammen."

Freuen darf sich indes die Konkurrenz von Audi: Mattias Ekström, Rene Rast und Mike Rockenfeller liegen nun geschlossen auf den Positionen 1 bis 3 in der DTM-Fahrerwertung 2017.

 

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