Gerhard Berger: Müssen ein tragfähiges Konzept für die DTM ausarbeiten

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Gerhard Berger: Müssen ein tragfähiges Konzept für die DTM ausarbeiten
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27.07.2017, 07:32

Mercedes wird nach der Saison 2018 nicht mehr in der DTM an den Start gehen. Auch für den Vorsitzenden der DTM-Dachorganisation ITR, Gerhard Berger, war der Ausstieg des deutschen Herstellers ein Paukenschlag.

Gerhard Berger, ITR-Chef
Gerhard Berger, ITR-Chef
Gruppenfoto: Die DTM-Fahrer 2017 mit Gerhard Berger, ITR; Dieter Gass, Audi; Jens Marquardt, BMW; Ullrich Fritz, Mercedes; Florian Zitzlsperger, ITR
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Gary Paffett, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Lucas Auer, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM

Der DTM-Chef will aber einen Plan erarbeiten, um die Zukunft der DTM auch nach dem Jahr 2018 zu sichern.

Berger sagte: "Die Entscheidung hat uns alle überrascht. Rückschläge gehören zum Sport dazu. Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen."

"Die DTM ist die Substanz des Motorsports in Deutschland. Sie ist Heimat für starke Rahmenrennen wie den Porsche Carrera Cup oder die Talentschmiede Formel 3. In der Saison 2018 sind Audi, BMW und Mercedes noch dabei, dieses Commitment haben die drei Hersteller abgegeben."

"Die DTM ist eine starke Marke mit einer starken Fan-Base. Jetzt gilt es, in den nächsten Wochen ein tragfähiges Konzept für die Zukunft auszuarbeiten."

Bildergalerie: Die DTM zu Gast in Moskau 2017

Wie genau dieses Konzept aussehen wird, ist nicht bekannt. Ein "Fall für 2" wie in den Jahren zwischen 2006 und 2011 soll die DTM laut den Herstellern nicht mehr werden. Opel hat indessen eine Rückkehr in den Tourenwagensport ausgeschlossen.

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Artikel-Info

Rennserie DTM
Fahrer Gerhard Berger
Autor André Wiegold