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"Hat seinen Weg gefunden": Lucas Auer als Winward-Messlatte für Meister Götz

DTM-Meister Maximilian Götz trifft bei seinem neuen Winward-Team auf Lucas Auer, der die letzten drei Wochenenden 2021 dominierte: Macht der 2022 so weiter?

DTM-Champion Maximilian Götz muss bei seiner Rückkehr zum Winward-Team eine harte Nuss knacken: Denn der 36-Jährige hat nun mit Lucas Auer ausgerechnet jenen Mann als Teamkollegen, der im Vorjahr die letzten drei Saison-Wochenenden dominierte, zweimal triumphierte und ihm auch beim Titelfinale als AMG-Kollege Platz machte und ihm den Sieg schenkte..

"Mit Luggi habe ich einen extrem starken Teamkollegen, dem ich vertrauen kann", sagt Götz selbst. "Wir kennen uns ja schon einige Jahren und werden uns gegenseitig pushen."

Aber worauf ist es zurückzuführen, dass Auer nach einem mäßigen Saisonstart plötzlich so gut in Schuss kam und ab dem Sieg beim Sonntagsrennen in Assen kaum noch zu bremsen war?

"Hat Weg gefunden - und ihn mit dem Ingenieur optimiert"

"Man muss sagen: Luggi hat wirklich dominiert", sagt Teamchef Christian Hohenadel im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Aber wenn du ihn selbst fragst, warum das so war, dann sagt er: 'Ich weiß es nicht'."

Lucas Auer, Maximilian Götz

Maximilian Götz und Lucas Auer bei den Testfahrten für die Saison 2022

Foto: WWR

Der Ex-Rennfahrer vermutet aber, dass Auers Aufwärtstrend darauf zurückzuführen war, dass er zu Saisonbeginn im Gegensatz zu GT3-Spezialist Götz noch Anlaufschwierigkeiten mit den wenig vertrauten Autos hatte. "Ich glaube, er hat an sich gearbeitet und einen Weg gefunden, mit dem GT3-Auto klarzukommen. Und er hat diesen Weg gemeinsam mit seinem Ingenieur optimiert."

Zudem spiele auch die mentale Komponente eine Rolle, betont Hohenadel: "Man weiß ja: Wenn es mal läuft, dann ist das auch für den Kopf gut - und dann funktioniert alles. Und auch in Daytona haben wir gesehen, dass Luggi gut drauf ist. Er hat seinen Weg gefunden."

Winward-Teamchef: Auer wird nicht mehr dominieren

Dennoch rechnet der Winward-Teamchef nicht damit, dass sich die Dominanz des 27-jährigen Österreichers dieses Jahr wiederholt. "Der Speed wird zwar auch dieses Jahr da sein, aber ich glaube nicht, dass er noch einmal drei Wochenenden dominiert. Das liegt daran, dass einfach die Konkurrenz dieses Jahr wesentlich stärker ist und es keinen Dominator geben wird."

Fakt ist aber auch, dass Titelverteidiger Götz die Herausforderung nicht unterschätzt: "Dieses Jahr wird es noch härter." Das ist auch der Grund, warum der Ochsenfurter schon früh mit dem Training begonnen habe - und zwar mit einem zweiwöchigen Fitnesscamp in Österreich. Die Zeit vor der Saison sei "am wichtigsten", denn da lege man "die Basis für den Erfolg", so Götz.

"Das ist mir bereits im Vorjahr bewusst geworden. Da hat sich jemand lustig gemacht über meinen Trainingsplan und über mein Mentaltraining, aber ich möchte diesen Weg fortsetzen und werde mit meinem Trainer in Würzburg weiter hart trainieren. Wir machen das schon einige Jahre lang und haben uns massiv verbessert. Ich bin recht zuversichtlich."

Mit Bildmaterial von Daimler.

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