Lob für Rene Rast nach Spontandebüt für Audi in der DTM

Der Audi-Sportchef zieht den Hut vor Rene Rast, der beim DTM-Sonntagsrennen in Zandvoort kurzfristig für den verletzten Adrien Tambay eingesprungen ist.

Tambay hatte sich bei einem Startcrash im Samstagsrennen eine Handverletzung zugezogen, sodass Audi gezwungen war, einen Ersatzmann zu nominieren. Und Rast nutzte seine Chance, zeigte eine fehlerfreie Leistung und beendete das Rennen auf Platz 18.

Bildergalerie: Rene Rast gibt sein DTM-Debüt

Zumindest Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich wurde damit „wieder einmal überzeugt“ von Rast, wie er sagt. „Der kurzfristige Einsatz war für ihn eine ordentliche Herausforderung. Aber er hat mich genauso beeindruckt wie in den anderen Meisterschaften, in denen wir ihn schon eingesetzt haben. Ich hoffe, er hatte auch etwas Spaß.“

 

Allerdings: „Es war ein tolles Erlebnis“, sagt Rast. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt. Das Team und Audi haben mir eine super Unterstützung gegeben, damit ich mich in die Materie einfinden konnte.“

Rast hatte zuvor lediglich Testfahrten für Audi und BMW mit DTM-Autos unternommen, aber den aktuellen Audi RS 5 DTM bis dato noch nicht pilotiert.

„Natürlich konnte man keine Wunderdinge erwarten, aber ich habe mich im Rennen zum Schluss wohler gefühlt als zu Beginn des Trainings“, sagt Rast. „Wenn das Rennwochenende jetzt neu starten würde, könnte ich auf einer anderen Position landen.“

Sein Spontaneinsatz – Rasts erster in der DTM – habe „irre viel Spaß gemacht“ und sei eine „schöne Erfahrung“ gewesen. „Ich würde es gern wieder machen“, meint der Deutsche.

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Zandvoort
Unterveranstaltung Rennen, Sonntag
Rennstrecke Zandvoort
Fahrer René Rast , Adrien Tambay
Teams Team Rosberg
Artikelsorte News
Tags audi, dtm, premiere, verletzung, zandvoort