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Mercedes-DTM-Rennleiter "fände es schade, wenn DTM nicht weitergeht"

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Mercedes-DTM-Rennleiter "fände es schade, wenn DTM nicht weitergeht"
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29.07.2018, 12:03

"Die DTM ist eine tolle Plattform. Es ist Motorsport auf dem höchsten Niveau", meint Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz und hofft, dass es die DTM noch lange gibt

Mercedes in der DTM: Ein Kapitel, das am 14. Oktober in Hockenheim zu Ende geht. Die Stuttgarter ziehen sich nach 30 Jahren aus der deutschen Tourenwagenserie zurück, um sich künftig ihrem Formel-E-Projekt zu widmen. Die Ankündigung vom Ausstieg sorgte im vergangenen Sommer für ein Erdbeben in der Motorsportszene. Mit nur zwei verbleibenden Herstellern stand die DTM vor einer ungewissen Zukunft.

Doch DTM-Chef Gerhard Berger krempelte die Ärmel hoch und arbeitete mit seinem DTM-Stab hinter den Kulissen auf Hochtouren, um neue Hersteller in die Serie zu locken. Und es gibt positive Signale, die darauf hinweisen, dass nach einem Übergangsjahr 2019 mit Audi und BMW ab 2020 mehr als nur zwei Marken im Deutschen Tourenwagen Masters am Start sein werden. "Ich habe immer gesagt, dass ich es sehr schade fände, wenn die DTM nicht weitergeht. Ich glaube, dass die DTM eine tolle Plattform ist. Es ist Motorsport auf dem höchsten Niveau", sagt Mercedes-DTM-Rennleiter Ulrich Fritz.

Der Schwabe ist gleichzeitig Vorstand bei HWA, die den DTM-Einsatz von Mercedes betreuen. "Das was wir in den vergangenen Jahren geschaffen haben", sagt er, "mit vielen spannenden Rennen" könne sich sehen lassen. Gerhard Berger bemüht sich um die Rückkehr von Kundenteams, um weg von einer herstellerlastigen Meisterschaft zu kommen.

"Egal wie die Mercedes-Entscheidung war ..."

"Es sind überschaubare Kosten, wenn man es mit anderen Klassen vergleicht", so Fritz, der für HWA auf der Suche nach neuen Projekten ist, um seine Mitarbeiter auch nach dem Wegfall des DTM-Projekts zu beschäftigen.

"Ich glaube, dass die DTM gerade als Zugpferd des deutschen Motorsports mit den Nachwuchsserien, die im Strudel der DTM sind, es verdient hätte, weiterzuleben. Ich glaube einfach, dass es unglaublich professioneller Motorsport ist und einfach ein toller Sport für die Fans."

Die neuen Ansätze, die Berger und sein Team in den vergangenen Monaten umgesetzt haben, kommen beim HWA-Chef gut an. "Das Thema geht gerade vorwärts, habe ich das Gefühl, es ist Bewegung drin. Auch was den neuen Fernsehpartner und die vielen neuen Ideen angeht. Ich denke, das Konzept geht momentan auf und deswegen gibt es keinen, der sich mehr wünscht wie ich, dass die DTM weitergeht", sagt Fritz und ergänzt: "Egal wie die Mercedes-Entscheidung war …"

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Rennserie DTM
Autor Julia Spacek