Nico Müller: „Ich kann viel von Mattias Ekström lernen“

In Hockenheim beginnt das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) 2017. Der Berner fährt mit Mattias Ekström beim Audi Sport Team Abt. „Er ist sicher mein bester Ratgeber, wenn er will...“

Nico Müller: „Ich kann viel von Mattias Ekström lernen“
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi RS5 DTM, Geneva Motor Show
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Gruppenfoto: Die DTM-Fahrer 2017 von Audi: Nico Müller, Jamie Green, Mattias Ekström, Loic Duval, Mike Rockenfeller, René Rast
Gruppenfoto: Die DTM-Fahrer 2017 von Audi: Nico Müller, Jamie Green, Mattias Ekström, Loic Duval, Mike Rockenfeller, René Rast
Gruppenfoto: Die DTM-Fahrer 2017 von Audi: Nico Müller, Jamie Green, Mattias Ekström, Loic Duval, Mike Rockenfeller, René Rast
Gruppenfoto: Die DTM-Fahrer 2017 von Audi: Nico Müller, Jamie Green, Mattias Ekström, Loic Duval, Mike Rockenfeller, René Rast
Audi RS 5 DTM 2017
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline
Nico Müller, Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Nico Müller
Nico Müller
Nico Müller
Nico Müller, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM

Der Countdown läuft. Am Samstag und Sonntag stehen die beiden ersten Rennen zur DTM 2017 auf dem Programm. In Hockenheim eroberte Nico Müller vor einem Jahr seine erste Pole Position und als Dritter sein erstes DTM-Podium. Zwei Monate später folgte auf dem Norisring in Nürnberg der erste Sieg.

An diese Leistung will er in seiner vierten Saison mit Audi anknüpfen. Sein einziger Teamkollege bei Audi Sport Abt ist der Schwede Mattias Ekström, 20-facher DTM-Laufsieger und Champion der Jahre 2004 und 2007.

Kein Fahrer im DTM-Startfeld 2017 hat mehr Erfahrung und mehr Erfolge als Ekström, der auch aktueller Rallyecross-Weltmeister ist, vorzuweisen. Diese Teamkonstellation will sich auch Nico Müller zunutze machen. 

 

Das DTM-Startfeld 2017 ist von 24 auf 18 Fahrer verkleinert worden. Die Luft wird also sicher noch dünner?
„In allen Teams hat es Veränderungen in der Fahrerbesetzung gegeben. Das Niveau des gesamten Feldes ist nun nochmals gestiegen. Es war schon immer sehr hoch und ist nun kaum mehr toppen. Einfacher wird es mit sechs Fahrern weniger nicht. Das wird im Qualifying etwas helfen, um eine freie Runde zu erwischen, was manchmal auf kürzeren Strecken schwierig war. Ansonsten wird die Meisterschaft aber umkämpfter denn je. Es wird noch schwieriger, regelmässig in die Punkteränge zu fahren.“ 

Das Audi Sport Team Abt ist von vier auf zwei Fahrer verkleinert worden. Nun ist Matthias Ekström, einer der erfolgreichsten DTM-Fahrer überhaupt, dein alleiniger Teamkollege. Was bedeutet das für dich?
„Als ich mein erstes DTM-Rennen im Jahr 2003 als Zuschauer von der Tribüne aus verfolgte, war ich bereits ein Fan von Ekström. Damals war es für mich schwer vorstellbar, einmal so weit zu kommen, dass ich im selben Feld fahren und heute sogar die Boxengarage mit ihm teilen werde. Ich freue mich daher sehr auf dieses Jahr.“ 

Du versucht sicher auch, von seiner Erfahrung zu profitieren?
„Ich bewundere ihn nach wie vor sehr und weiss, dass ich extrem viel von ihm lernen kann. In der DTM kann jeder schnell fahren, aber die Reduktion auf 18 Autos war mit einem Aussortieren der Fahrer verbunden. Es ist nicht der pure Speed, wo ich viel von ihm lernen muss. Es geht vielmehr um das Drumherum, um im richtigen Zeitpunkt jene Performance abzuliefern, die einem nach vorne spült. Wie man mit allem in der DTM am besten umgeht, dafür ist Mattias der beste Ratgeber – wenn er seinen Rat an mich weitergeben will... Grundsätzlich verstehen wir uns gut. Daher bin sehr zuversichtlich, dass es eine gute Zusammenarbeit gibt. Mattias und ich ticken ähnlich, wie werden uns gegenseitig pushen, um als Team und Fahrer besser zu werden.“

Man sagt aber auch, der Teamkollege ist der erste Gegner...
„Ich glaube, es läuft darauf hinaus, auch wenn ich keinen Konkurrenzkampf sehe. Es ist nicht nur der Kampf unter Teamkollegen, sondern auch der Teams. Das Wichtigste ist, dass wir als Team erfolgreich sind und am Ende ein Auto mit den vier Ringen gewinnt.“ 

 

Aber jeder muss doch auch das Beste für sich selbst herausholen?
„Klar, die Fahrerwertung hat am meisten Gewicht. Sobald der Helm auf ist, kämpft man für sich selbst. Bei dem, was vor und danach geschieht, geht es jedoch darum, das Team nach vorne zu bringen. Wir respektieren uns und legen uns keine Steine in den Weg.“ 

Fühlst du dich reif, um den Titel zu fahren?
„Die vielen Regeländerungen machen es schwierig einzuschätzen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Es wird also auch davon abhängen, wer über den Winter den besten Job gemacht hat, wer die besten Waffen in der Hand hat, um um den Titel zu kämpfen. Ich persönlich sehe keinen Grund, warum ich nicht einer der drei besten Audi-Fahrer sein sollte, der gegen Saisonende wirklich noch Chancen hat, um die interessantesten Plätze zu fahren. Ob Titel oder nicht – ich nehme es vorweg. Ich lege den Fokus nicht darauf, sondern will Wochenende für Wochenende das Maximum herauszuholen. Was am Schluss herauskommt, ist schwierig abzuschätzen. Daher versuche ich nicht zu viele Gedanken darüber zu verlieren.“ 

 

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