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Sebastien Loeb über schwierige Tests: "Nicht einfach, ein Gefühl zu finden"

Mit welchen Herausforderungen Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb beim DTM-Test in Hockenheim konfrontiert ist und wieso das Wetter ein Spielverderber ist

Schwierige Vorbereitung für Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb beim zweitägigen DTM-Test in Hockenheim: Der 48-jährige Franzose, der Ende April beim Saisonauftakt in Portimao im AF-Corse-Ferrari an den Start geht, muss sich nicht nur den Boliden mit Stammfahrer Nick Cassidy teilen, sondern kämpft auch noch mit den Wetterbedingungen.

"Es ist definitiv nicht einfach, ein Gefühl für das Auto zu kriegen, wenn es so knifflig ist", sagt Loeb, der sich am Mittwoch-Vormittag, an dem er nicht zum Einsatz kam, den Fragen von 'Motorsport.com' stellte.

"Am Ende ist es aber auch eine gute Erfahrung, mit dem Auto auf einer rutschigen Strecke klarzukommen", sieht er den Test dennoch positiv. "Da lernt man, wie man das Auto fahren muss."

Warum Loeb bisher nicht viel zum Fahren kam

Am Dienstag absolvierte Stammfahrer Cassidy, der beim DTM-Auftakt wegen einer Überschneidung mit der Formel E ausfällt, den Großteil der 99 Runden mit dem Ferrari mit der Startnummer 37. "Wir haben ungefähr 20 oder 30 Runden absolviert", so Loeb über sein eigenes Pensum.

Das sei "gerade genug" gewesen, "um einen Rhythmus zu finden, die Strecke kennenzulernen und ein Gefühl für das Auto zu entwickeln. Wir haben immer noch ein bisschen mit unserem Set-up gekämpft. Wir haben aber eine Idee, wie wir uns für heute verbessern können."

Nick Cassidy

Loeb sitzt vor allem im Ferrari, wenn die Bedingungen besser sind

Foto: Speedpictures.de

Dass Cassidy am Dienstagvormittag die meisten Runden bestritt und auch am Mittwoch die komplette Vormittags-Session absolvierte, war auf die schwierigen Bedingungen zurückzuführen. Denn für Loeb geht es derzeit vor allem darum, Vertrauen ins Auto zu gewinnen. Das ist bei ständig wechselnden Bedingungen schwierig.

"Das Problem war das Wetter", sagt Loeb. "Es ist schwierig, wirklich ein Programm zusammenzustellen, denn wir versuchen einfach, immer dann zu fahren, wenn die Strecke trocken ist. Und das war nur am Nachmittag der Fall. Wir haben versucht, etwas Grip an der Vorderachse zu finden, denn wir kämpfen ein bisschen mit dem Untersteuern."

"Habe zu wenig Erfahrung in dieser Klasse"

Für den trockenen Mittwoch-Nachmittag war eigentlich vorgesehen gewesen, dass Loeb mehr Fahrzeit im Auto bekommt, doch wegen des besseren Wetters hat die DTM-Dachorganisation ITR nun die Balance-of-Performance-Einstufungstests auf den Nachmittag verschoben. Und als Piloten Cassidy nominiert, von den man sich repräsentativere Rundenzeiten verspricht.

Zu Ungunsten von Loeb, der nun hoffen muss, dass er in den verbleibenden zwei Stunden am Abend noch auf Kilometer kommt. Denn der Elsässer weiß: "Aktuell ist jeder Kilometer, den ich im Auto verbringe, gut für mich. Ich habe zu wenig Erfahrung mit dieser Klasse. Es ist ganz anders, als das, wo ich herkomme."

Denn bislang hat Loeb abgesehen von früheren GT3-Erfahrungen nur vergangene Woche in Spa-Francorchamps mit dem Ferrari 488 GT3 Evo getestet, mit dem er in weniger als einem Monat gegen die GT3-Elite antreten wird. Seine früheren GT3-Erfahrungen liegen fast zehn Jahre zurück.

Mit Bildmaterial von Speedpictures.de.

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