Die Geschichte der DTM
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Top 10: Die erfolgreichsten DTM-Marken aller Zeiten

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Top 10: Die erfolgreichsten DTM-Marken aller Zeiten
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21.04.2017, 18:32

Viele Automarken sind seit 1984 in der DTM an den Start gegangen. Doch nicht allen war in der Rennserie auch Erfolg vergönnt. Wir stellen die erfolgreichsten Hersteller in der Geschichte der DTM vor!

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#10: Marken ohne Sieg

#10: Marken ohne Sieg
1/10

Foto: : ITR eV

Fahrzeuge von FIAT, Mazda, MG, Mitsubishi, Nissan, Toyota, Vauxhall und Volkswagen waren zumindest für einzelne Rennen in der DTM vertreten. Einen Sieg erreichte keine dieser Marken. Sie belegen daher gemeinsam den 10. Platz in unserem Ranking.

#9: Chevrolet

#9: Chevrolet
2/10

Foto: : ITR eV

Der bullige Chevrolet Camaro war in den 1980er-Jahren ein echter Augenschmaus in der DTM. Und mit Peter John am Steuer erzielte das Auto am Nürburgring 1984 sogar einen Rennsieg. Es blieb der einzige für Chevrolet in der DTM.

#8: Rover

#8: Rover
3/10

Foto: : ITR eV

Der Rover Vitesse war schon in der 1. DTM-Saison 1984 ein echtes Siegerauto. Olaf Manthey lenkte das britische Fahrzeug im 1. Jahr gleich zweimal auf Position 1 ins Ziel. Kurt Thiim legte 1986 weitere 3 Siege nach – und wurde DTM-Champion für Rover. Mit insgesamt 5 Laufsiegen belegt die Marke den 8. Platz der ewigen Bestenliste.

#7: Volvo

#7: Volvo
4/10

Foto: : ITR eV

Der 7. Platz in unserem Ranking geht an Volvo – ebenfalls mit 5 Siegen. Doch die Schweden-Marke hatte ihre Erfolge bereits vor Rover eingefahren, nämlich hauptsächlich 1985. Im Cockpit saß damals unter anderem Per Stureson. Er erzielte 2 Volvo-Siege in der DTM und machte die Skandinavier 1985 auch zu DTM-Champions in der Fahrerwertung.

#6: Opel

#6: Opel
5/10

Mitte der 1990er-Jahre schlug die große Stunde von Opel. Im 2. Jahr der neuen Klasse-1-Autos erzielte Manuel Reuter in Donington den 1. von insgesamt 20 Opel-Siegen in der DTM. Auch die DTM-Legenden Klaus Ludwig und Hans-Joachim Stuck trugen sich für Opel in die Siegerlisten ein. Ihre Hochzeit hatte die Marke in der ITC 1996, die Reuter für Opel gewann. Insgesamt 8 Siege gelangen Opel im Comeback-Jahr der DTM 2000, doch danach fuhr die Marke nur noch hinterher.

#5: Ford

#5: Ford
6/10

Der Ford Sierra war eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der 1980er-Jahre in der DTM. Manfred Trinkt hatte 1984 mit dem Ford Mustang das Siegkonto der US-amerikanischen Marke eröffnet, ab 1985 mischte das Sierra-Modell die DTM auf. Doch trotz einiger Erfolge gelang Ford erst 1988 der Durchbruch: Armin Hahne und Klaus Ludwig wurden zu Seriensiegern, am Ende gewann Ludwig für Ford auch den Titel – nach insgesamt 11 Ford-Siegen in der Saison 1988. Klaus Niedzwiedz setzte mit seinem Triumph in Hockenheim 1989 den Schlusspunkt und erzielte den letzten von 30 Ford-Erfolgen in der DTM.

#4: Alfa Romeo

#4: Alfa Romeo
7/10

Foto: : HOCH ZWEI

Die italienische Traditionsmarke Alfa Romeo eroberte die DTM im Sturm. Zwar hatte Olaf Manthey schon 1984 mit der Alfetta GTV6 auf der Avus triumphiert, doch erst mit Nicola Larini machte Alfa Romeo ab 1993 ernst: Der Werkseinsatz führte alleine in dieser Saison zu 14 Laufsiegen. An gleich 5 Rennwochenenden räumte die Marke beide Rennsiege ab und stellte mit Larini am Jahresende auch den Meister. Alfa Romeo blieb der DTM bis in die ITC-Zeit hinein erhalten. Den letzten von 42 Alfa-Siegen in der DTM holte Larini 1996 in Sao Paulo.

#3: BMW

#3: BMW
8/10

Der BMW M3 aus den 1980er-Jahren ist wahrscheinlich der Inbegriff eines Tourenwagens. BMW-Fahrer hatten zwar schon vor der Einführung des Automodells 8 Rennsiege in der DTM erzielt (der 1. Sieg war Harald Grohs 1984 im Premierenrennen der DTM in Zolder auf BMW 635 CSi gelungen), aber mit dem M3 baute die Marke aus München ab 1987 ihre Siegstatistik rasch aus. Eric van de Poele wurde 1987 auf Anhieb DTM-Champion, 1989 zog Roberto Ravaglia nach. Ende 1992 verabschiedete sich BMW nach 49 Laufsiegen werksseitig aus der DTM, um 2012 zurückzukehren – mit der Neuauflage des M3, der jedoch nur den Namen mit seinem berühmten Vorgänger gemein hatte. Bruno Spengler fuhr damit 2012 zum Titelgewinn, ehe Marco Wittmann 2014 und 2016 mit dem M4 2 weitere Meisterschaften erzielte. Vor der DTM-Saison 2017 steht BMW bei 73 Rennsiegen in der DTM. Und das ergibt Platz 3.

#2: Audi

#2: Audi
9/10

Foto: : HOCH ZWEI

Audi erwischte 1990 einen Einstand nach Maß in der DTM: Hans-Joachim Stuck sicherte der Marke aus Ingolstadt in Berlin gleich auf einen Schlag 2 Laufsiege und krönte den Werkseinsatz am Saisonende mit dem Fahrertitel. Frank Biela holte 1991 den Titel für Audi. Mit dem V8 quattro fuhren die Piloten bis zum plötzlichen DTM-Ausstieg 1992 der Konkurrenz gleich reihenweise davon und erzielten 19 Siege. 2001 knüpfte Audi mit dem von Abt eingesetzten TT-Modell an diese Statistik an, im Jahr darauf wurde Laurent Aiello für Audi DTM-Champion. Weitere Titelgewinne mit Mattias Ekström, Timo Scheider, Martin Tomczyk und Mike Rockenfeller folgten. Und inzwischen steht Audi bei 87 Rennsiegen in der DTM.

#1: Mercedes

#1: Mercedes
10/10

Die unangefochtene Nummer 1: Mercedes. In Zusammenarbeit mit AMG bringt es die Marke auf sage und schreibe 180 DTM-Siege. Volker Weidler fuhr 1986 am Nürburgring auf dem Mercedes 190E den 1. Lauferfolg ein, doch erst mit Klaus Ludwig gelang 1992 der 1. Mercedes-Titelgewinn in der DTM. Der wandelbare 190E wurde erst 1994 und nach 51 Siegen von der C-Klasse verdrängt. Damit begann die Erfolgsstory von Mercedes noch einmal ganz neu: In unterschiedlichen Ausführungen erzielten Sternfahrer mit der C-Klasse bis 2011 insgesamt 84 Laufsiege. Zuletzt holte Robert Wickens in Moskau 2016 den 180. Erfolg der Marke aus Stuttgart, für die Rekordchampion Bernd Schneider zwischen 1995 und 2006 insgesamt 5 Fahrertitel einheimste. Der bis dato letzte Mercedes-DTM-Champion war Pascal Wehrlein 2015. Er fuhr bereits mit dem Modell C63, das Mercedes seit 2015 in der DTM einsetzt.

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