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"Wie viele Ersatzmikros habt ihr?": Glock-Fluch geht bei DTM-PK weiter

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"Wie viele Ersatzmikros habt ihr?": Glock-Fluch geht bei DTM-PK weiter
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19.07.2019, 17:17

Warum Timo Glock auch in Assen nicht vom Pech verschont wird, obwohl er im Freien Training immerhin schnellster BMW-Pilot war

Timo Glock zieht das Pech weiter magisch an. Der BMW-Pilot, der einen katastrophalen Saisonauftakt erlebte und aus diesem Anlass sogar den Social-Media-Hashtag #Unglocky kreierte, bleibt auch bei der offiziellen DTM-Pressekonferenz am Freitag in Assen nicht verschont: Ausgerechnet als er zum wiederholten Mal auf seine aktuelle Krise angesprochen wird, streikt plötzlich sein Mikrofon!

"Siehst du?", kann sich Glock ein sarkastisches Grinsen nicht verkneifen, ehe er sich das Mikrofon von Aston-Martin-Kollege Jake Dennis ausborgt. "Sogar dieses Ding geht kaputt. Das ist unglaublich! Wie viele Ersatzmikros habt ihr?"

Zumindest auf der Strecke lief es diesmal für den Odenwälder etwas besser: In beiden Freien Trainings war er mit den Plätzen vier und sechs bester BMW-Pilot, während das Getriebe diesmal nicht in seinem Auto, sondern bei Philipp Eng streikte.

So bitter war das Norisring-Wochenende

Ob er es nun mit einer anderen Herangehensweise als bei den bisherigen vier Rennwochenenden versuche? "Das ist genau der Punkt", antwortet Glock. "Man sollte nichts ändern, denn ich habe auch in den ersten Rennen nichts falsch gemacht. Das Tempo passt, wir hatten einfach Pech. Es läuft derzeit einfach nicht und man muss warten, bis diese Phase vorbei ist."

Vor allem das Norisring-Wochenende sei für ihn "sehr schmerzhaft" gewesen, gibt Glock zu. "Besonders der Sonntag. Die Jungs haben jeden Tag an der Rennstrecke sehr hart gearbeitet, vor allem am Samstag nach dem Crash, als sie das Auto repariert haben. Und dann fährt man hinaus, und zwei Runden später steht man schon wieder", verweist er auf das Problem an der Antriebswelle im Qualifying, bei dem es sich um einen Folgeschaden vom Samstag handelte.

"Was mache ich dieses Jahr falsch?"

"Mir haben die Jungs noch mehr Leid getan als ich selber", offenbart er, wie er sich nach dem Ausrollen im Qualifying fühlte. "Dann sitzt man im Auto und fragt sich: 'Was mache ich dieses Jahr falsch?' Manchmal gibt es Jahre im Motorsport, die man einfach überstehen muss, und man muss hart arbeiten, damit es wieder läuft."

Dennoch habe er nach wie vor Freude an der DTM, vor allem durch die Einführung der Turbo-Triebwerke, die 100 PS mehr liefern als die Saugmotoren. "Es ist jedes Mal ein Vergnügen, in ein DTM-Auto einzusteigen. Ich genieße das sehr. Das Racing ist gut, und ich bin immer noch happy." Solange sein Auto fährt ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie DTM
Autor Sven Haidinger